Finalspiel 5
Weiterer Matchpuck in Spiel 5
Nach den ersten vier Duellen der Finalserie zwischen den Eisbären Berlin und den Adler Mannheim führt der Hauptstadtclub in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1-Siegen. Nun geht es für die Berliner darum, den entscheidenden Erfolg einzufahren. Die nächste Chance dazu haben sie am morgigen Sonntag, den 3. Mai in der Kurpfalz. Die Partie beginnt um 16:30 Uhr und wird live von Magenta Sport übertragen. Alle wichtigen Infos des Spielverlaufs gibt es auch über den Liveticker und die Sozialen Medien der Eisbären.
Serienstand: 3:1
Die Eisbären gewannen die ersten drei Partien der Endspielserie gegen Mannheim. Zum Auftakt setzten sie sich mit 7:3 bei den Adlern durch. Es folgte ein 5:1-Heimsieg in der Uber Arena. Auch im zweiten Auswärtsspiel behielten die Berliner die Oberhand, in Mannheim gingen sie mit 5:1 als Sieger vom Eis. Spiel vier konnte dann erstmals Mannheim gewinnen. Die Kurpfälzer setzten sich an der Spree in der zweiten Verlängerung knapp mit 4:3 durch. So führt der Hauptstadtclub nun mit 3:1-Siegen und benötigt lediglich noch einen Erfolg für die Titelverteidigung.
Mit jeweils elf Scorerpunkten sammelten Justin Schütz, Matthias Plachta und Leon Gawanke die meisten Punkte der Adler-Profis. Schütz und Plachta kommen jeweils auf vier Tore und sieben Assists. Gawanke steht bei zwei Treffern und neun Vorlagen. Berlins Ty Ronning ist mit 18 Scorerpunkten (sieben Tore, elf Assists) weiterhin erfolgreichster Punktesammler der DEL-Playoffs. Liam Kirk folgt ihm mit 15 Zählern in der ligaweiten Rangliste. Der Brite schraubte am Dienstag sein Playoff-Torkonto auf acht Treffer und liegt damit, gemeinsam mit Münchens Taro Hirose, an der Spitze des Torjäger-Rankings.
Zuletzt erhielt Mannheims Torhüter Johan Mattson den Vorzug vor seinem Teamkollegen Maximilian Franzreb. Für Mattson war es der zweite Einsatz in der Post Season und er kann in diesen Einsätzen eine Fangquote von 92,11 % vorweisen. Franzreb kommt in 13 Playoff-Spielen auf 89,16 %. Eisbären-Torhüter Jonas Stettmer steht nach 15 Playoff-Partien bei guten 92,16 %. In den vier Finalspielen gegen die Adler konnte Stettmer sogar 93,13 % aller gegnerischen Torschüsse entschärfen.
„Wissen, was zu machen ist“
Cheftrainer Serge Aubin sagt vor dem Duell am Sonntag: „Es wird ein gutes Spiel voller Emotionen. In Mannheim ist es nie einfach. Wir haben aber bereits bewiesen, dass wir dort erfolgreich sein können. Wir möchten natürlich den entscheidenden Sieg holen. Wir hatten ausreichend Zeit, uns zu sammeln und auszuruhen. Unsere Fans sind herausragend. Sie sind wie ein siebter Mann für uns.“
Ty Ronning meint: „Wir freuen uns auf das Spiel. Es wird ein klassischer Showdown. Die letzte Partie war ein kleiner Dämpfer. Wir blicken aber schon wieder voraus. Wir wissen, was wir zu machen haben. Wir müssen unser offensives Spiel durchziehen und dürfen nicht abwarten. Es gilt, unser aggressives Eisbären-Hockey zu spielen. Wir müssen körperbetont auftreten und die Pucks aufs Tor bringen.“