Souveräner 4:1-Auswärtssieg in BaWü
Volle Punktausbeute in Schwenningen
Die Eisbären Berlin können in der PENNY DEL den fünften Auswärterfolg in Serie sowie den zehnten Saisonsieg verbuchen. Die Berliner gewannen am Sonntagnachmittag bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:1. Ty Ronning sammelte seinen 200. Scorerpunkt für die Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga.
Ronning (4.) sorgte im Startdrittel für die frühe Berliner Führung. In der Folge blieb der Hauptstadtclub das aktivere Team. Die Gäste verteidigten konsequent und setzten die Schwenninger mit dem Forecheck unter Druck. Ansonsten entschärfte Jack LaFontaine im Berliner Tor die Chancen der Schwarzwälder. Die Wild Wings kämpften sich dann im mittleren Spielabschnitt zurück in die Partie und konnten durch Alexander Karachun (26.) egalisieren. Danach fanden die Eisbären aber zurück zu ihrem Spiel und gingen durch Yannick Veilleux (30.) erneut in Front. Im weiteren Spielverlauf kamen beide Mannschaften zu Abschlussmöglichkeiten. LaFontaine war aber mehrfach zur Stelle und Ty Ronning (40.) baute den Berliner Vorsprung mit seinem zehnten Saisontreffer kurz vor der zweiten Pause auf 3:1 aus. Die Anfangsphase des Schlussdrittels gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Dann erzielte Leo Pföderl (44.) das vierte Tor der Berliner. In der Folge kontrollierten die Eisbären das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen. So blieb es beim 4:1-Auswärtssieg Berlins.
Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 30. Oktober wieder im Einsatz. Am 13. DEL-Spieltag ist der Hauptstadtclub zu Gast beim ERC Ingolstadt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Beide Teams haben im Startdrittel gut gespielt. Im mittleren Spielabschnitt hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, von denen wir zwei nutzen konnten. Im Schlussdrittel haben wir dann gut verteidigt und viel Zeit in der Offensivzone verbracht. So hatten wir auch keine langen Wechsel in der Defensivzone zu überstehen. Mir hat der Einsatz jedes einzelnen Spielers gefallen. Wir konnten die Geschwindigkeit unseres Spiels heute stets hochhalten.“
Éric Dubois, Cheftrainer
„Wir haben heute eine gute Reaktion gezeigt. Auch wenn wir am Freitag gewonnen haben, hatten wir etwas gutzumachen. Wir waren heute nie satt und haben uns über die gesamte Spieldauer ins Zeug gelegt. Meine Mitspieler haben mich heute sehr gut unterstützt. Wir haben stark verteidigt und unsere Stürmer haben ebenfalls sehr gut mit nach hinten gearbeitet.“
Jack LaFontaine, Torsteher beim 4:1-Sieg
Endergebnis:
- Eisbären Berlin – Augsburger Panther 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
Aufstellungen:
- Schwenninger Wild Wings:
Eriksson (Wolf) – Martinsson, Schemitsch; Peters, Bittner; Weber, Dziambor; Wilde – Karachun, Platzer, Feist; Hänelt, Valk, Höfflin; Bassen, Cornel, Uvira; Hübner, Bunnaman – Trainer: Steve Walker - Eisbären Berlin:
LaFontaine (Neffin) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Davidson, Smith; Griva – Fontaine, Kirk, Ronning; Tiffels (A), Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Pföderl – Trainer: Éric Dubois
Tore:
- 0:1 – 03:58 – Ty Ronning (Kirk, Geibel) – EQ
- 1:1 – 25:40 – Alexander Karachun (Platzer, Feist) – EQ
- 1:2 – 29:51 – Yannick Veilleux (Müller, Vikingstad) – EQ
- 1:3 – 39:19 – Ty Ronning (Kirk, Fontaine) – EQ
- 1:4 – 43:20 – Leo Pföderl (Wiederer, Davidson) – EQ
Strafen:
- Schwenninger Wild Wings: 4 (2, 0, 2) Minuten
- Eisbären Berlin: 6 (2, 0, 4) Minuten
Schiedsrichter:
- Sirko Hunnius, David Cespiva (Yannik Koziol, David Kreuzer)
Zuschauer:
- 4.744