Vorstellung: Servette Genf

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01.09.2026

Unsere CHL-Gegner: Genève-Servette HC

Am Freitag, den 4. September starten die Eisbären Berlin in die neue Saison der Champions Hockey League. Mit dem Start der europäischen Eishockey-Königsklasse möchten wir unsere Gegner der CHL-Hauptrunde ein wenig vorstellen. 

Wir starten mit unserem ersten Gegner, dem Genéve-Servette HC.

  • Meister 2023 und CHL-Champion 2024

Mit dem Genève-Servette HC treffen die Eisbären Berlin auf einen der renommiertesten und besten Eishockeyclubs der Schweiz. Der Club aus Genf, Hauptsitz des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen in Europa, blickt auf eine über 120-jährige Geschichte. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1905, seit 2001 spielt er durchgehend in der National League, der höchsten Schweizer Spielklasse. Aufgrund ihrer Vereinsfarben wird das Team auch „Grenats“ (die Granatroten) genannt.

Seine Heimspiele trägt der GSHC in der Les Vernets Arena aus, die über 7.000 Zuschauenden Platz bietet. Servettes Fans schaffen mit ihrer leidenschaftlichen und emotionalen Unterstützung regelmäßig eine beeindruckende Atmosphäre.

Die ersten Titelgewinne stammen aus den Jahren 2013 und 2014, als die Genfer den traditionsreichen Spengler Cup gewinnen konnten. Nachdem man sich zuvor zehnmal im Finale geschlagen geben musste, konnten die Grenats 2023 auch endlich ihren ersten nationalen Meistertitel feiern. Nur ein Jahr später folgte direkt der nächste Meilenstein: Mit dem Gewinn der Champions Hockey League 2024 schrieb Servette europäische Eishockeygeschichte und wurde zum ersten Schweizer Club, der den Wettbewerb seit seiner Einführung für sich entscheiden konnte. 

Nach einem Jahr Abstinenz sind die Genfer diese Spielzeit wieder zurück im Kreis der Champions League. Durch den dritten Platz nach der Hauptrunde qualifizierten sie sich für die neue CHL-Saison.  

  • Erfahrener Kader 

Ähnlich wie bei den Eisbären steht auch bei Servette ein neuer Head Coach hinter der Bande. Der frühere schwedische Nationaltrainer, mehrfache SHL-Meister und zweifacher SHL-Trainer des Jahres Sam Hallam leitet seit dieser Saison die sportlichen Geschicke des GSHC. 

Hallam kann hierbei auf einen Kader voller erfahrener Akteure zurückgreifen. Noah Rod ist der Kapitän und das Gesicht der Genfer. Rod stammt aus der eigenen Organisation, trägt seit 2018 das "C" auf der Brust und führte den Club sowohl zur ersten Schweizer Meisterschaft 2023 als auch zum CHL-Triumph 2024. Ende letzter Woche verkündete der Club die Vertragsverlängerung bis 2030.  Eine weitere Stütze des Genfer Sturms ist Markus Granlund. Der Olympiasieger von 2022 war letzte Saison ligaweiter Topscorer und schnürte seine Schlittschuhe sieben Jahre lang in der NHL. Simas Ingnatavicius ist eines der vielversprechenden Talenten auf dem GSHC-Kader. Der 18-Jährige wurde von den Florida Panthers in gedraftet und spielte sich letzte Saison im NL-Kader der Genfer fest und wurde als bester Rookie der National League ausgezeichnet.  Der Tscheche Jan Rutta ist einer der prominentesten Namen im Kader. Der ehemalige NHL-Verteidiger gewann zweimal den Stanley Cup mit den Tampa Bay Lightning und feierte mit seinem Heimatland den WM-Titel 2024. Genfs #19 Josh Jooris hat dazu eine Verbindung nach Berlin, sein Vater Mark ging in den Neunziger Jahren vier Saisons lang für die Eisbären auf Torejagd.

Im Tor vertrauen die Genfer seit vielen Jahren auf Robert Mayer. Der Schweizer Nationaltorhüter ist eine feste Größe des Teams und war einer der Schlüsselspieler beim Meistertitel 2023.

  • Sightseeing-Tipps

Für Fans, die unsere Eisbären am Freitagabend live vor Ort unterstützen, hat die Stadt Genf einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. 

Das Jet d’Eau: Die 140 Meter hohe Wasserfontäne im Genfersee ist das berühmteste Wahrzeichen der Stadt.

Historische Altstadt & Kathedrale St. Peter: Cafés und Restaurants, traditionelle Uhrmacher und mittelalterliche Baukunst: Die Altstadt von Genf gilt als das größte historische Zentrum der Schweiz.

Palais des Nations: Der europäische Sitz der Vereinten Nationen (UNO) steht für die globale Bedeutung der Stadt.

Parc des Bastions: Hier steht die imposante Reformationsmauer im Herzen der Anlage.

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