Verlängerungssieg im WinterGame 26
Sieg nach Verlängerung in Dresden
Die Eisbären Berlin haben das PENNY DEL Winter Game 2026 gewonnen. Die Berliner setzten sich vor 32.248 Zuschauenden im Rudolf-Harbig-Stadion gegen die gastgebenden Dresdner Eislöwen mit 3:2 nach Verlängerung durch. Für Serge Aubin war es der 300. Sieg im 500. Spiel als Trainer in der Deutschen Eishockey Liga.
Das Startdrittel gestaltete sich relativ ausgeglichen, wobei Berlin etwas mehr vom Spiel hatte. Aber auch die Eislöwen kamen zu Abschlussmöglichkeiten. Es ging jedoch zunächst noch torlos in die erste Pause. Im mittleren Spielabschnitt machten die Berliner zunächst weiter mehr für die Partie. Tomas Andres (25.) sorgte dann aber für die Führung der Gastgeber. Die Berliner hatten nach diesem Rückstand mehr Spielanteile und kamen durch Liam Kirk (34.) zum verdienten Ausgleich. Im Schlussdrittel blieb es eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Alec McCrea (54.) erzielte dann ein wenig überraschend die erneute Führung der Eislöwen. Der Hauptstadtclub schmiss in der Folge alles nach vorne und kam durch Ty Ronning (59.) noch zum abermaligen Ausgleich. So ging es in die Verlängerung. Bereits 14 Sekunden nach Beginn der Overtime traf Kirk (61.) zum 3:2-Sieg der Eisbären und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.
Die Eisbären Berlin sind am Donnerstag, den 15. Januar wieder im Einsatz. Am 40. DEL-Spieltag gastiert der Hauptstadtclub bei den Schwenninger Wild Wings. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Es war ein gutes Spiel, Dresden hat es uns sehr schwergemacht. Wir waren von Beginn an bereit, mussten uns aber erst an die ungewöhnlichen Begebenheiten gewöhnen. Die Spieler hatten aber Spaß. Die Eislöwen konnten spät im Schlussdrittel in Führung gehen. Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie nicht nachgelassen haben und zurück ins Spiel gekommen sind. In der Verlängerung kann dann alles passieren. Ich bin froh, dass wir uns den Extrapunkt sichern konnten. Es war für alle Beteiligten ein außergewöhnliches Erlebnis. Es war eine tolle Erfahrung und hat unglaublich viel Spaß gemacht.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Das Winter Game war eine grandiose Erfahrung. Daran werde ich mich mein restliches Leben erinnern. Die Intensität des Spiels war sehr hoch und glich einer Playoff-Partie. Ich freue mich über meine Tore, meine Mitspieler haben aber einen großen Anteil an meinen Treffern.“
Liam Kirk, zweifacher Torschütze
Endergebnis
- Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin 2:3 n. V. (0:0, 1:1, 1:1, 0:1)
Aufstellungen
- Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – Johansson, McCrea; Hammond, Braun; Granz, Suvanto; Riedl – Ortega, Chartier, Parkes; Suess, LeBlanc, Bouma; Gorcik, Andres, Turnbull; Hendreschke, Postel, Pischoff – Trainer: Gerry Fleming
- Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Lancaster; Niemeläinen, Reinke; Geibel, Mik; Panocha – Kirk, Pföderl, Ronning; Noebels, Byron, Tiffels (A); Bergmann, Eder, Dea; Hördler, Leden, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 24:30 – Andres (Gorcik, Granz) – EQ
- 1:1 – 33:25 – Kirk (Veilleux, Hördler) – EQ
- 2:1 – 53:17 – McCrea (Chartier, Johansson) – EQ
- 2:2 – 58:09 – Ronning (Kirk, Mik) – EQ
- 2:3 – 60:14 – Kirk (Ronning, Müller) – EQ
Strafen
- Dresdner Eislöwen: 8 (4, 4, 0, 0) Minuten
- Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Marian Rohatsch, Sirko Hunnius (Maksim Cepik, Dominic Kontny)
Zuschauer
- 32.248