Null Punkte im sechs Punkte-Spiel
Große Chance vertan
Die Eisbären Berlin müssen am 47. Spieltag der PENNY DEL eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner mussten sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Uber Arena mit 1:3 geschlagen geben.
Im Rahmen dieser Partie fand die Bannerzeremonie zu Ehren von Florian Busch statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 26 ihres ehemaligen Stürmers nicht mehr vergeben.hinnehmen. Die Berliner mussten sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Uber Arena mit 1:3 geschlagen geben. Im Rahmen dieser Partie fand die Bannerzeremonie zu Ehren von Florian Busch statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 26 ihres ehemaligen Stürmers nicht mehr vergeben.
Vor Spielbeginn stand Florian Busch im Fokus. Im Rahmen der Banner-Zeremonie wurde die Rückennummer 26 des ehemaligen Eisbären-Stürmers unter das Dach der Uber Arena gezogen. Danach erwischten die Gäste einen guten Start in die Partie. Nino Kinder (2.) brachte die Norddeutschen mit der ersten Chance in Führung. In der Folge drückten die Eisbären auf den Ausgleich, zahlreiche vielversprechende Möglichkeiten blieben zunächst jedoch ungenutzt. Dann baute C.J. Smith (13.) den Bremerhavener Vorsprung überraschend weiter aus. Bei angezeigter Strafe konnten die Berliner aber durch Leo Pföderl (15./6-5) noch vor der Pause auf 1:2 verkürzen. Im Mitteldrittel agierten die Gastgeber weiter druckvoll und kamen zu mehreren guten Chancen auf den Ausgleich. Dann erzielte Miha Verlic (34./PP1) im Powerplay den dritten Treffer der Seestädter. Im Schlussabschnitt mühte sich der Hauptstadtclub weiter. Scheiterte aber spätestens immer an der Bremerhavener Defensive. So blieb es beim 1:3 aus Sicht der Eisbären.
Die Eisbären Berlin sind am Mittwoch, den 4. März wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Dresdner Eislöwen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Wir haben ordentlich gespielt, es hat heute aber leider nicht gereicht. Respekt an Bremerhaven, sie haben es uns sehr schwergemacht. Den ersten Gegentreffer hätten wir verhindern können, da verlieren wir vorher Zweikämpfe in unserer Defensivzone. Vor dem zweiten Gegentreffer hatten wir drei vielversprechende Chancen. In der Folge konnten wir weitere gute Möglichkeiten nicht nutzen. Die Special Teams waren heute ein Faktor. Die Pinguins konnten im Powerplay treffen, das ist uns nicht gelungen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Nicht die bessere, sondern die effizientere Mannschaft hat heute gewonnen. Wir haben nicht schlecht gespielt und hatten genügend Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten.“
Marcel Noebels, Stürmer
„Man kann viel gewinnen und Scorerpunkte sammeln. Ich weiß, dass ich nicht immer der Einfachste war. Ich wurde aber bei den Eisbären so akzeptiert, wie ich bin. Niemand hat versucht, mich zu ändern. Das ist für mich das Größte und dafür bin ich sehr dankbar.“
Florian Busch, ehemaliger Stürmer der Eisbären Berlin
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Reinke; Geibel, Mik – Kirk, Eder, Lancaster; Noebels, Pföderl, Ronning; Tiffels (A), Vikingstad, Veilleux (A); Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin
- Fischtown Pinguins Bremerhaven: Gudlevskis (Hungerecker) –Byström, Eminger; Abt, Bettahar; Hirose, Bruggisser; Rausch – Verlic, Jeglic, Smith; Görtz, Miele, Conrad; Herrmann, Friesen, Kinder; Mauermann, Wejse, Jensen – Trainer: Alexander Sulzer
Tore
- 0:1 – 01:37 – Kinder (Herrmann, Bettahar) – EQ
- 0:2 – 12:11 – Smith – EQ
- 1:2 – 14:46 – Pföderl (Noebels, Müller) – 6-5
- 1:3 – 33:17 – Verlic (Conrad, Hirose) – PP1
Strafen
- Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2) Minuten – Fischtown Pinguins Bremerhaven: 33 (6, 27, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Marian Rohatsch, Sean MacFarlane (Maksim Cepik, Wayne Gerth)