Gnadenlose Davoser gewinnen klar
Nichts zu holen beim Schweizer Vizemeister
Die Eisbären Berlin müssen in der Champions Hockey League weiter auf den ersten Sieg warten. Die Berliner unterlagen am zweiten Spieltag der neuen CHL-Hauptrunde beim Schweizer Rekordmeister HC Davos deutlich mit 2:8.
Die Eisbären erarbeiteten sich im Startabschnitt ein Chancenplus, die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. Nachdem Enzo Corvi (4.) den ersten HCD-Treffer erzielte, erhöhten Valentin Nussbaumer (9.) und Brendan Lemieux (12.) noch vor der ersten Pause für die Gastgeber. Im Mitteldrittel konnten die Gastgeber dann ihren Vorsprung weiter ausbauen. Adam Tambellini (24./PP1) und Simon Ryfors (24./PP2) sorgten im Powerplay für den Davoser Doppelschlag. Leo Pföderl (36./PP1) erzielte dann ebenfalls in Überzahl den ersten Berliner Treffer der Partie und verkürzte auf 1:5. Calle Andersson (40.) stellte aber wenige Sekunden vor Drittelende den alten Vorsprung der Gastgeber wieder her. Nachdem erneut Pföderl (44./PP1) im Powerplay für die Eisbären traf, sorgten Guus van der Kaaij (47.) und Nico Gross (49.) für den 2:8-Endstand aus Sicht der Eisbären.
Kommende Woche steigen dann im Wellblechpalast die ersten beiden Berliner CHL-Heimspiele der laufenden Hauptrunde. Die Eisbären treffen zunächst am Freitag, den 11. September auf den österreichischen Meister Graz99ers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am 13. September gastiert dann Dänemarks Titelträger Herning in Berlin.
„Wir wussten, dass Davos eine sehr schnelle und talentierte Mannschaft ist. Wir waren heute zu langsam und unser Umschaltspiel war auch nicht schnell genug. Wir werden in der kommenden Woche hart arbeiten und die Partie analysieren. Wir müssen vor allem in der Verteidigung besser auftreten. Es gilt, aus dem Spiel zu lernen und weiterzumachen.“
Éric Dubois, Cheftrainer
Endergebnis
- HC Davos – Eisbären Berlin 8:2 (3:0, 3:1, 2:1)
Aufstellungen
- HC Davos: Aeschlimann (Hollenstein; Solèr) – Gross, Egli (A); Jung, Andersson; Frick (A), Allard; van der Kaaij, Schreiber – Asplund, Corvi, Lemieux; Parree, Waidacher, Kessler; Zadina, Jäger (C), Nussbaumer; Tambellini, Ryfors, Steiner – Trainer: Josh Holden
- Eisbären Berlin: Neffin (ab 41. Spielminute: LaFontaine) – Müller (A), Wissmann (C); Smith, Reinke; Geibel, Mik; Davidson, Kretzschmar – Kirk, Fontaine, Ronning; Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Saffran, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois
Tore
- 1:0 – 03:45 – Corvi (Asplund) – EQ
- 2:0 – 08:32 – Nussbaumer (Zadina) – EQ
- 3:0 – 11:50 – Lemieux (Zadina) – EQ
- 4:0 – 23:44 – Tambellini (Lemieux, Frick) – PP1
- 5:0 – 24:45 – Ryfors (Tambellini, Frick) – PP2
- 5:1 – 35:40 – Pföderl (Eder) – PP1
- 6:1 – 39:48 – Andersson (Kessler) – EQ
- 6:2 – 43:43 – Pföderl (Eder, Ronning) – PP1
- 7:2 – 46:53 – van der Kaaij (Zadina, Asplund) – EQ
- 8:2 – 48:58 – Gross (Zadina, Nussbaumer) – EQ
Strafen
- HC Davos: 12 (2, 8, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 8 (0, 6, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Roland Gerber, Michael Tscherrig (Fabrizio Bachelut, Baptiste Humair)