Heimsieg im Welli am Mittwochabend
Knapper 2:1-Sieg über Klagenfurter AC
Die Eisbären Berlin schließen die Hauptrunde der Champions Hockey League mit einem Sieg ab. Die Berliner setzten sich am Mittwochabend im ausverkauften Wellblechpalast gegen Österreichs Rekordmeister EC KAC aus Klagenfurt mit 2:1 durch. Damit schließen die Eisbären die reguläre Spielzeit der CHL mit zwölf Punkten auf dem fünften Platz der Gesamttabelle ab. Im Achtelfinale trifft der Hauptstadtclub nun auf KooKoo Kouvola aus Finnland. Die Hinspiele der Runde der besten 16 Teams steigen am 10. und 11. November.
Das Anfangsdrittel gestaltete sich ausgeglichen, Klagenfurt kam vor allem im Powerplay zu Möglichkeiten. Die Eisbären verteidigten aber solide und kamen selbst ebenfalls zu ersten Abschlussmöglichkeiten. Trotzdem ging es torlos in die erste Pause. Im Mitteldrittel bot sich erst einmal ein ähnliches Bild, wobei die Gastgeber vermehrt die Kontrolle übernahmen. So erzielte Liam Kirk (34.) die Berliner Führung, die Freddy Tiffels (37.) wenig später weiter ausbaute. Im Schlussabschnitt blieb es eine umkämpfte Partie. Nachdem Thomas Hundertpfund (50.) den Klagenfurter Anschlusstreffer erzielte, wurde es noch einmal spannend. Auch als die Österreicher alles nach vorne warfen, ließen die Berliner nichts mehr anbrennen. So blieb es beim 2:1-Heimsieg des Hauptstadtclubs.
Die Eisbären Berlin sind bereits am Freitag, den 16. Oktober wieder im Einsatz. Am neunten Spieltag der PENNY DEL kommt es in der Uber Arena zum Topspiel gegen den EHC Red Bull München. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Tickets gibt es im Onlineshop.
„Es war ein ordentliches Spiel, wir hatten einige gute Momente. Im Großen und Ganzen haben wir nur wenige Klagenfurter Chancen zugelassen. Unser Unterzahlspiel hat heute gut funktioniert. Als Klagenfurt am Ende noch einmal alles nach vorne warf, haben wir gut verteidigt. Gegen KooKoo Kuovola erwarte ich harte Partien. Finnische Teams spielen sehr temporeich und sind defensiv stark.“
Éric Dubois, Cheftrainer
Endergebnis
- Eisbären Berlin – EC KAC 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Smith; Stocker; Kretzschmar – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Pföderl, Eder, Foudy; Veilleux, Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois
- EC KAC: Mitens (Vorauer, Sicher) – Unterweger, Nickl; Jensen Aabo, Göransson; Mackinnon, Preiml; Simovic – St. Denis, Musak, Schwinger; van Ee, Hundertpfund, Herburger; Öfner, Obersteiner, Sablattnig; Micelli, Waschnig, Wadel – Trainer: Kirk Furey
Tore
- 1:0 – 33:40 – Kirk (Ronning) – EQ
- 2:0 – 36:48 – Tiffels (Ronning, Wissmann) – EQ
- 2:1 – 49:46 – Hundertpfund (van Ee) – EQ
Strafen
- Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2) Minuten – EC KAC: 8 (2, 6, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Zsombor Pálkövi, Alexander Kaptain (Lukas Pfriem, Kenneth Englisch)