Punktlos im Sauerland
Keine Punkte am Seilersee
Die Eisbären Berlin müssen sich am 38. Spieltag der PENNY geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Donnerstagabend bei den Iserlohn Roosters mit 3:4. Ty Ronning gab sein Comeback nach rund anderthalbmonatiger Verletzungspause. Lean Bergmann bestritt sein 250. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga.
Die Eisbären erspielten sich im Startabschnitt einige Abschlussmöglichkeiten, die jedoch noch ungenutzt blieben. Iserlohn ging dann mit der ersten Chance durch Daniel Neumann (10.) in Führung. In der Folge blieben die Gäste die bessere Mannschaft, jedoch baute Anthony Camara (17.) den Vorsprung der Roosters weiter aus. Trotz des Rückstands blieben die Berliner im Mitteldrittel die dominante Mannschaft. Nachdem Jonas Stettmer eine Iserlohner Großchance vereitelte, gelang Liam Kirk (28.) der Berliner Anschlusstreffer. Im weiteren Spielverlauf egalisierte Blaine Byron (30.) die Partie. Kurz vor der zweiten Pause drehte Kirk (39.) mit seinem zweiten Treffer des Abends das Spiel dann endgültig für Berlin. Im Schlussabschnitt gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Der Hauptstadtclub ließ jedoch zunächst nicht viele Chancen der Sauerländer zu. Dann konnte aber Colin Ugbekile (51.) für Iserlohn ausgleichen. In der Folge ging es hin und her. Ugbekile (59.) erzielte dann kurz vor Spielende noch den entscheidenden Treffer zum 3:4 aus Sicht der Eisbären.
Für die Eisbären Berlin geht es bereits am Samstag, den 10. Januar weiter. Die Berliner treffen im Winter Game auf die Dresdner Eislöwen. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion.
„Ein enttäuschendes Resultat. Im ersten Spielabschnitt fehlte unserem Spiel noch Tempo, wir haben aber dennoch nicht viel zugelassen. Das Mitteldrittel war dann viel besser. Im Schlussabschnitt hat man gesehen, dass jede Spielszene entscheidend sein kann. Beide Gegentore resultieren aus einem Face-off in unserer Defensivzone.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Es ist eine frustrierende Niederlage für uns. Im Schlussdrittel haben wir aufgehört zu spielen und haben die Pucks einfach hergegeben. Mit der Führung hätten wir im dritten Drittel selbstbewusster auftreten müssen. Respekt an Iserlohn, sie sind noch einmal gut zurückgekommen.“
Liam Kirk, zweifacher Torschütze
Endergebnis
- Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 4:3 (2:0, 0:3, 2:0)
Aufstellungen
- Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Niehus, Wood; Lassen, Huß; Radionovs – Boland, Salsten, Thomas; Camara, Neumann, Törnqvist; Borzecki, Cornel, Fischbuch; Saffran, Geiger, Alberg – Trainer: Stefan Nyman
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller (C), Reinke; Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Leden – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Byron, Ronning, Bergmann, Dea, Lancaster; Hördler, Eder, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 09:28 – Neumann (Camara, Niehus) – EQ
- 2:0 – 16:26 – Camara (Törnqvist) – EQ
- 2:1 – 27:52 – Kirk – EQ
- 2:2 – 29:27 – Byron (Noebels, Tiffels) – EQ
- 2:3 – 38:04 – Kirk (Ronning) – EQ
- 3:3 – 50:58 – Ugbekile (Fischbuch, Wood) – EQ
- 4:3 – 58:37 – Ugbekile (Wood, Boland) – EQ
Strafen
- Iserlohn Roosters: 4 (2, 2, 0) Minuten
- Eisbären Berlin: 4 (0, 2, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Sean MacFarlane, Jackson Kozari (Kai Jürgens, Dominic Kontny)
Zuschauer
- 4.592