2:3-Niederlage gegen eiskalte Löwen
Fehlstart am zweiten Tag des Jahres 2026
Die Eisbären Berlin müssen im ersten Spiel des neuen Jahres eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen den Löwen Frankfurt am Freitagabend in der ausverkauften Uber Arena mit 2:3.
Die Eisbären erwischten einen guten Start und gingen früh durch Matej Leden (3.) in Führung. Auch in der Folge blieb der Hauptstadtclub zunächst das bessere Team, ein weiterer Treffer gelang jedoch erst einmal nicht. Im weiteren Spielverlauf kamen dann aber auch die Gäste besser ins Spiel und zu Abschlussmöglichkeiten. Im Mittelabschnitt konnten die Frankfurter die Partie dann drehen. Nach Maksim Matushkins (26.) Anschlusstreffer, gelang Daniel Pfaffengut (28.) Frankfurts zweiter Treffer des Abends. Die Gastgeber taten sich dann schwer, klare Chancen herauszuspielen. So ging es mit dem knappen Berliner Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussdrittel konnte Liam Kirk (48./PP1) zunächst für die Eisbären in Überzahl egalisieren. Die Mainstädter hatten jedoch schnell eine Antwort parat. Jakob Lilja (50.) sorgte für die erneute Frankfurter Führung. In der Folge versuchten die Berliner noch einmal alles, es blieb jedoch beim 2:3-Endstand.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 4. Januar ihr nächstes Spiel. Dann sind die Augsburger Panther zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
„Wir sind ordentlich ins Spiel gestartet und konnten früh in Führung gehen. Mit unserer Strafe in der Endphase des Startdrittels kam Frankfurt dann aber besser in die Partie. Der Mittelabschnitt war inakzeptabel von uns. Wir haben aufgehört zu spielen und Frankfurt hat die Kontrolle übernommen. Vor dem ersten Gegentreffer ist uns ein schwerer Wechselfehler unterlaufen. Nach Frankfurts Powerplay-Treffer sind wir dem Spiel hinterhergelaufen. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal etwas Druck aufgebaut und konnten in Überzahl ausgleichen. Dann konnten die Löwen aber nach einem Turnover direkt wieder in Führung gehen. Ich erwarte, dass wir unser Spiel auf ein höheres Level bringen. Es war heute nicht gut genug. Wir werden uns sammeln und wieder angreifen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Trotz unserer frühen Führung können wir mit den ersten beiden Dritteln nicht zufrieden sein. Wir waren zu Beginn nicht gut genug, haben zu viele Zweikämpfe verloren und unsere Chancen nicht genutzt. Am Ende haben wir noch einmal Druck aufgebaut, es hat aber nicht mehr gereicht.“
Korbinian Geibel, #40
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Mik; Geibel, Smith; Niemeläinen, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Dea, Veilleux (A); Hördler, Byron, Bergmann; Leden, Eder, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
- Löwen Frankfurt: Pantkowski (Schumacher) – Matushkin, Wirt; Fröberg, McKiernan; Bidoul, Joyaux; Pasanen – Lobach, Pfaffengut, Lilja; Schweiger, Rowney, Wilkie; Glover, Wedman, Brace; Burns, Uba – Trainer: Tom Pokel
Tore
- 1:0 – 02:37 – Leden (Mik, Eder) – EQ
- 1:1 – 25:34 – Matushkin (Rowney, Lilja) – EQ
- 1:2 – 27:06 – Pfaffengut (Glover, Joyaux) – PP1
- 2:2 – 47:15 – Kirk (Veilleux, Pföderl) – PP1
- 2:3 – 49:07 – Lilja (Wedman, Lobach) – EQ
Strafen
- Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten
- Löwen Frankfurt: 6 (2, 0, 4) Minuten
Schiedsrichter
- Martin Frano, Zsombor Pákövi (Lukas Pfriem, Kenneth Englisch)
Zuschauer
- 14.200