3:2-Sieg in München
Auswärtssieg in der bayrischen Landeshauptstadt
Die Eisbären Berlin haben ihr erstes Auswärtsspiel des neuen Jahres siegreich gestaltet. Die Berliner setzten sich im Topspiel beim heimstarken EHC Red Bull München mit 3:2 durch.
Die Gastgeber starteten besser in die Partie und hatten mehr Spielanteile. Zunächst vereitelte Jonas Stettmer noch alle Münchner Möglichkeiten, aber dann sorgte Jeremy McKenna (17.) für die Führung der Isarstädter. Im Mitteldrittel agierte dann auch der Hauptstadtclub druckvoller und aktiver als zuvor. So erzielte Liam Kirk (32.) den verdienten Berliner Ausgleich. In der Folge neutralisierten sich beide Teams zunächst ein wenig, aber dann drehte Lean Bergmann (38.) das Spiel zugunsten der Gäste. Nachdem sich der Schlussabschnitt ausgeglichen gestaltete, baute Les Lancaster (50.) den Berliner Vorsprung weiter aus. Im weiteren Spielverlauf traten die Berliner konzentriert in der Verteidigung auf, sodass München in der Schlussphase alles nach vorne warf. Brady Ferguson (60./6-5) gelang in der Schlussminute noch der Münchner Anschlusstreffer, es blieb aber beim 3:2-Auswärtserfolg der Eisbären.
Die Eisbären Berlin sind bereits am Donnerstag, den 8. Januar wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Iserlohn Roosters. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Es war ein schweres Spiel. Unser Startdrittel hat mir nicht gefallen, da war München die bessere Mannschaft. Im Mittelabschnitt waren wir besser und haben mit hohem Tempo gespielt. Wir konnten einige Schlüsselmomente für uns entscheiden und Kapital aus unseren Chancen schlagen. Les Lancasters Tor im Schlussdrittel kam zu einem guten Zeitpunkt. Wir wussten, dass München dann noch einmal Druck aufbauen wird, wir haben aber schlau gespielt. Jonas Stettmer war zur Stelle, wenn wir ihn brauchten.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Ich freue mich über den Sieg. Wir wissen, dass wir im Startabschnitt keine gute Leistung abgerufen haben. Wir haben aber eine gute Reaktion gezeigt und im zweiten und dritten Drittel gut gespielt. Es fühlt sich gut an, das entscheidende Tor gegen mein ehemaliges Team erzielt zu haben.“
Les Lancaster, Siegtorschütze
Endergebnis
- EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
Aufstellungen
- EHC Red Bull München: Wolf (Bittner, Bibeau) – Wagner, Pokka; Heatherington, Abeltshauser; Daubner, Murphy; Warnecke – Oswald, Hager, Fontaine; Ehliz, Ferguson, Eisenschmid; DeSousa, Brooks, McKenna; Schreiner, Heigl, Krening – Trainer: Oliver David
- Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller (C), Mik; Niemeläinen, Reinke; Geibel, Smith; Panocha – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Byron, Eder; Veilleux (A), Dea, Bergmann; Hördler, Leden, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 16:10 – McKenna (DeSousa, Brooks) – EQ
- 1:1 – 31:01 – Kirk (Tiffels, Mik) – EQ
- 1:2 – 37:22 – Bergmann (Reinke) – EQ
- 1:3 – 49:08 – Lancaster (Dea) – EQ
- 2:3 – 59:21 – Ferguson (McKenna, Oswald) – 6-5
Strafen
- EHC Red Bull München: 6 (0, 4, 2) Minuten
- Eisbären Berlin: 10 (2, 4, 4) Minuten
Schiedsrichter
- Marian Rohatsch, Aleksander Polaczek (David Tschirner, Maksim Cepik)
Zuschauer
- 10.796