Tigers entführen 3 Punkte aus Berlin
Zwei Tore reichen nicht gegen effiziente Tgers
Die Eisbären Berlin haben im ersten Spiel nach der Olympiapause einen Sieg verpasst. Die Berliner unterlagen am Mittwochabend gegen die Straubing Tigers knapp mit 2:3. Stürmer Yannick Veilleux bestritt seine 250. Partie in der Deutschen Eishockey Liga.
Es entwickelte sich von Beginn an eine schnelle und umkämpfte Partie, in der die Niederbayern anfangs Vorteile hatten. Im weiteren Spielverlauf konnte der Hauptstadtclub jedoch gegensteuern. So brachte Ty Ronning (14./PP1) die Gastgeber im Powerplay in Führung. Die Tigers starteten dann druckvoll ins Mitteldrittel. Nachdem Marcel Brandt (25., 27./PP1) die Partie per Doppelpack zugunsten der Straubinger drehte, sorgte Ryan Merkley (31.) für den dritten Treffer der Gäubodenstädter. In der Folge kamen die Berliner wieder etwas besser in die Partie und Andy Eder (37.) gelang der Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt bauten die Berliner dann noch einmal Druck auf und drängten auf den Ausgleich. Straubing verteidigte jedoch konsequent und dieser gelang nicht mehr. So blieb es beim 2:3 aus Sicht der Eisbären.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Freitag, den 27. Februar ihre nächste Partie. Dann sind die Iserlohn Roosters zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Nach der langen Pause waren wir zunächst noch etwas eingerostet. So war unsere knappe Führung nach dem Startdrittel etwas glücklich. Das Mitteldrittel hat mir dann überhaupt nicht gefallen. Wir waren viel zu passiv und haben den Tigers zu viel Raum und Zeit gelassen. Straubing war die bessere Mannschaft und hat einige gute Spielzüge aufgezogen. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal Druck aufgebaut. Uns lief dann jedoch die Zeit davon. So, wie in der Schlussphase des dritten Spielabschnitts, müssen wir von Beginn an auftreten. Das ist uns nicht gelungen, daraus müssen wir lernen. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir unser Spiel über die gesamte Spieldauer aufziehen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Wir haben ordentlich begonnen. Das Mitteldrittel war dann leider etwas zerfahren. Da fehlte unserem Spiel die Energie. Im Schlussabschnitt hat es Straubing gut gemacht. Unser Push kam leider zu spät. Wir werden uns jetzt sammeln und am Freitag wieder angreifen.“
Manuel Wiederer , Stürmer
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) vAufstellungen
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Smith, Wissmann (C); Geibel, Mik; Niemeläinen, Reinke – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Noebels, Dea, Pföderl; Bergmann, Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin
- Straubing Tigers: Haukeland (Bugl) – Brandt, Leslie; Beaudin, Green; Klein, Merkley; Zimmermann – Hede, Madden, Halloran; Scott, Leonhardt, Loibl; Varejcka, Brunnhuber, Fleischer; Connolly, Melnick, Seidl – Trainer: Craig Woodcroft
Tore
- 1:0 – 13:39 – Ronning (Wissmann, Kirk) – PP1
- 1:1 – 24:31 – Brandt (Loibl, Leonhardt) – EQ
- 1:2 – 26:52 – Brandt (Beaudin, Fleischer) – PP1
- 1:3 – 30:01 – Merkley (Fleischer, Varejcka) – EQ
- 2:3 – 36:15 – Eder (Noebels, Pföderl) – EQ
Strafen
- Eisbären Berlin: 13 (2, 9, 2) Minuten
- Straubing Tigers: 13 (4, 7, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Roman Gofman, Martin Frano (Wayne Gerth, Lukas Pfriem)