The Return of the Vorbereitungstrainingslager

The Return of the Vorbereitungstrainingslager

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19.08.2019

The Return of the Vorbereitungstrainingslager

Genau 16 Jahre nach dem letzten Trainingslager in der Eisbären-Vorbereitung ist das Team in diesem Jahr mal wieder etwas länger unterwegs. Neun Tage reist die Mannschaft von Cheftrainer Serge Aubin durch Italien, Österreich, Tschechien und natürlich auch Deutschland. Neben den Spielen beim Dolomitencup, in Wien und Hradec Kralove und den Trainingseinheiten in Berchtesgaden, passieren natürlich auch allerhand Kleinigkeiten. Um die aufzuschreiben, gibt’s neben der Rückkehr des Trainingslagers in der Vorbereitung auch die des Trainingslagertagebuchs.

Prolog: Da haben wir nun den Salat! Drei wunderschöne Tage verbrachten wir in Südtirol und wir klammern hier die Spiele mal bewusst aus. Das Wetter war wirklich großartig und nahezu unendlich sonnig. Kaum hatten wir aber heute auf der Fahrt Richtung Berchtesgaden die Landesgrenze von Italien zu Österreich passiert und waren auf dem Berggipfel am Brennerpass, da fing es an zu pladdern und die Wolken hingen tief, sehr tief, quasi wie Zuckerwatte über den Ortschaften links und rechts der berühmten Inntal-Autobahn. Trotzdem freuen wir uns richtig auf die nächste Etappe der Reise.

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Auf dem Eis: Nach den beiden Testspielen beim Dolomitencup stehen trotz der knappen Ergebnisse zwei weitere Niederlagen zu Buche. Das ist nicht schön. Erstaunlich war, dass der Unterschied zwischen einem richtig guten Spiel gegen Bern und einem eher mauen gegen Valerenga so groß war. Neben all den Komponenten, die dafür eine Rolle spielen und Serge Aubin hat ja schon den Einsatz und die Herangehensweise an diese Partie kritisiert, fehlt den Jungs anscheinend auch etwas Selbstbewusstsein. Da geht es wohl weniger um die Neuzugänge oder jungen Spieler. Aber die Leistungsträger, die in der vergangenen Saison schon da waren, müssen auch erst mal wieder durch gute Spielzüge und Tore in Schwung kommen. Und ganz vielleicht ist es ja viel besser, wenn das so jetzt passiert als später. In der vergangenen Saison gewannen wir alle fünf Vorbereitungsspiele. Das Ergebnis der Hauptrunde ist bekannt…

Kader-Update: Bis dato gibt es keine Verletzten zu beklagen. Wenn Ihr den Liveticker und oder Livestream verfolgt habt, dann habt Ihr mitbekommen, dass Florian Busch in beiden Partien noch aufgrund seines Trainingsrückstands pausierte. Er fuhr dafür Extra-Schichten nach dem Samstagstraining und am Sonntagvormittag. Am Sonntag waren auch der gegen Valerenga IF-spielfreie Sebastian Streu, der in diesem Spiel als Backup aufgestellte Sebastian Dahm und Eric Mik dabei. Mik konnte dennoch beide Partien absolvieren und durchaus Akzente setzen. Charlie Jahnke, am Samstag noch überzählig, spielte dann am Sonntag. 25 Spieler sind insgesamt mit dabei. Maxi Franzreb, Thomas Reichel und Jake Ustorf bestreiten die Vorbereitung mit den Lausitzer Füchsen. Vincent Hessler konnte nach seiner OP am Donnerstag am Samstag nach Hause und wird zeitnah mit der Reha starten.

Der Dialog: “Ihr seid doch die Nachfolger von Dynamo Berlin?“ „Ja, genau.“ „Und Ihr habt mit Dynamo Weißwasser in dieser Liga gespielt, nur zwei Teams.“ „Ja, so war das damals. Und Erich Mielke, der Chef vom Ministerium hat immer bestimmt, wer Meister wird.“

Dialog eines Berner Fans mit zwei Berlinern vor dem Testspiel beider Teams gegeneinander. Es entstand eine angeregte Diskussion über rund eine halbe Stunde. In dieser wurden einige Missverständnisse aufgeklärt und neue entstanden. So hatte man immer was zum Quatschen.

In der Umgebung: Die Eisbären wohnten im Hotel Teutschhaus in Cortina sulla strada del Vino. Ein kleines Dorf von 800 Einwohnern 5 Kilometer von der Würth-Arena in Neumarkt weg. Das Hotel (bestehend aus 4 Häusern) lag direkt am Marktplatz neben der Kirche und dem Rathaus. Zudem gab es dort eine Bank, einen Tabakladen und einen Konsum. Ja, der örtliche Laden in dem es eine Käse und Wursttheke und sonst alle Waren des täglichen Bedarfs gab, hieß tatsächlich so.

Zum Konsumfoto: http://bit.ly/ebb_konsum

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Rund um Cortina herum dominierten Weinstöcke und vor allem Apfelfelder. So viele verschiedene Sorten Äpfel, die nicht mal an Bäumen sondern an Büschen wuchsen, habe ich wirklich selten gesehen. Man hätte den Ort in Cortina sulla strada del Mela umbenennen sollen… Zum Apfelfoto: http://bit.ly/ebb_apfelstrasse

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Aufm Tisch: Kommen wir nun zu der Rubrik, die der eigentliche Grund ist, warum es dieses Tagebuch überhaupt gibt. Eigentlich dreht sich alles nur ums Essen. Und wenn man dann so vom Hotel verwöhnt wird, ist das natürlich großartig. Beispiel: Frühstück. Es gab nicht übermäßig viel, aber das was es gab, war exzellent. Die Salami, der Schinken, der Käse, die unglaublich frischen Backwaren (vor allem die süßen Zimtschnecken, Vanilleplunder, Schokocroissants etc.) alles war hervorragend. Leichte Abzüge in der B-Note gibt’s nur beim Beuteltee. Das Mittagessen allerdings war noch besser. Zu drei Mahlzeiten hatten wir das beste Carpaccio, das wir seit langer Zeit verkosten durften. Und bei der vierten gab es eine Art Kochschinken hauchdünn geschnitten mit nem halben gekochten Ei. Ich gehe hier nicht auf die anderen Leckereien ein, sonst will die Zeitschrift Essen & Trinken noch eine komplette Rezension. Dafür haben wir keine Zeit. Aber guckt Euch mal diese Bilder an…

Zum Carpaccio-Foto: http://bit.ly/ebb_carpaccio

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Kurz-Ausblick: Die Eisbären haben vor dem nächsten Testspiel in Wien am Freitag ein straffes Trainingslagerprogramm mit vier Eiseinheiten, Krafteinheiten, einem Golfturnier und einer Radturnier. Der einzige freie Tag war der heutige Reisetag. Gehen wir es an, es gibt einiges zu tun!

Das Trainingslagertagebuch wird verfasst von den Öffentlichkeitsarbeitern der Eisbären. Fragen und Anmerkungen bitte an [email protected]!

 

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