Tag des Eisbären

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28.02.2016

Tag des Eisbären

Gestern war weltweiter Tag des Eisbären. Die Eisbären Berlin unterstützen den Kampf von Greenpeace für den Lebensraum ihrer Artgenossen. Schützt die Arktis!

Wusstet Ihr, dass sich die Arktis aufgrund des Klimawandels doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt?

Schon mehr als 7,5 Millionen Menschen haben sich in den vergangenen Jahren für die Heimat der Eisbären eingesetzt. Mit einer globalen Kampagne versucht die Umweltschutzorganisation Greenpeace ein Schutzgebiet in der hohen Arktis einzurichten – denn diese ist von industrieller Ausbeutung bedroht.

Wie schon in der vergangenen Saison haben wir uns deshalb sehr gefreut, unsere Freunde von Greenpeace wieder bei uns in der Arena begrüßen zu dürfen. Wieder mit im Gepäck hatten die Umweltschützer die beliebte Eisbärdame Paula. Die lebensgroße Konstruktion einer Eisbärin ist das Symbol der Kampagne: Durch den Klimawandel schwindet das Meereis der Arktis – und den Eisbären schmilzt somit der Lebensraum buchstäblich unter den Tatzen weg.

Viele Fans standen Schlange, um ein Foto mit Paula machen zu können. Einige konnten sich auch an die Eisbärin und ihren Besuch im Dezember 2014 erinnern und freuten sich deshalb umso mehr über ihr erneutes Kommen.

„Das ist unser Ziel bei solchen Events. Wir möchten Menschen langfristig über Umweltthemen informieren und letztlich zum Mitmachen anregen. Mit unserer Eisbärin Paula bei den Eisbären Berlin zu Gast zu sein, passt da natürlich super – nicht nur wegen des Namens. Die Fans sind sehr offen und haben mit großer Begeisterung ihre Stimmen zum Schutz der Arktis abgegeben“, freut sich Greenpeace-Koordinator Christian Biederstaedt.

Und der Einsatz hat Erfolg. Mitte letzten Jahres gab der Öl-Konzern Shell bekannt, seine Arktis-Bohrungen vor der Küste Alaskas bis auf weiteres einzustellen. Als offizieller Grund wurden zu hohe Kosten und Risiken angegeben. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass auch der ständige öffentliche Protest von Menschen auf der ganzen Welt zu diesem Stopp beigetragen hat.

Noch ist die Arktis aber nicht langfristig geschützt. „Der Bohrstopp von Shell ist ein guter Anfang. Jetzt müssen wir einen Schritt weitergehen und in der hohen Arktis ein Schutzgebiet einrichten. Nur so können Ölbohrungen und die industrielle Fischerei in diesem bedrohten Gebiet langfristig unterbunden werden“, sagt Greenpeace Arktis-Expertin Larissa Beumer.

Umweltschutz muss auch Spaß machen, weshalb Greenpeace mit einer Fotowand unseren Fans die Möglichkeit gab, sich selbst kreativ für den Arktisschutz stark zu machen. Und dann war da ja noch Bully, der sich ganz besonders über den süßen Damenbesuch freute. Bully bekam von Paula und ihren Greenpeace-Kollegen ein riesiges „Schützt die Arktis“-T-Shirt überreicht sowie die Möglichkeit, bei der Kiss-Cam allen in der Mercedes Benz-Arena zu zeigen, dass Eisbären zusammenhalten müssen.

Falls ihr noch nicht mitgemacht habt: Gebt eure Stimme unter www.savethearctic.org ab und helft mit, die Heimat der Eisbären langfristig zu schützen!

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