Konsequenzen nach Angriff auf Fanbus
Stadionverbote nach Angriff auf Kölner Fanbus
Nach dem dritten Halbfinale zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien am 12. April kam es bekanntlich zu einem gewaltsamen Angriff vermummter Angehöriger einer Berliner Ultra-Gruppierung auf einen Kölner Fanbus. Der Hauptstadtclub distanzierte sich umgehend öffentlich von diesen Taten.
Im Nachgang dieser Vorkommnisse konnten durch die Berliner Polizeibehörden bislang 18 Tatverdächtige einwandfrei identifiziert werden. Die Eisbären Berlin machen von ihrem Hausrecht Gebrauch und erteilen den eindeutig Identifizierten örtliche Betretungsverbote zu allen Veranstaltungen der Eisbären Berlin. Die Verbote sind bis zum 31.12.2028 gültig und gelten für die Uber Arena, die Uber Eats Music Hall, den Uber Platz und das Sportforum Berlin. Die betreffenden Personen waren bereits am vergangenen Freitag beim fünften Halbfinale zwischen Berlin und Köln nicht mehr in der Uber Arena.
Überörtliche, so genannte bundesweite, Stadionverbote der Kategorie C werden durch die Ligagesellschaft der PENNY DEL nach Anzeige durch die Eisbären ausgesprochen.
Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Der Hauptstadtclub begleitet diese Ermittlungen fortlaufend und wird alle Behörden nach wie vor vollumfänglich unterstützen.
Gespräche mit den beschuldigen Personen soll es zu späteren Zeitpunkten geben.