Kein Happy End in Klagenfurt

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30.08.2025

Knappe Niederlage am Wörthersee

Die Eisbären Berlin müssen in der Champions Hockey League die erste Niederlage hinnehmen. Die Berliner verloren am zweiten Spieltag der CHL-Vorrunde beim österreichischen Rekordmeister Klagenfurt knapp mit 2:3.  

Die Gastgeber starteten druckvoll und erspielten sich einige gute Abschlussmöglichkeiten. Diese konnte Jake Hildebrand im Berliner Tor jedoch allesamt entschärfen. Nachdem der KAC auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft war, traf Eric Hördler (20.) eine Minute vor der ersten Pause zur 1:0-Führung des Hauptstadtclubs. Im Mitteldrittel blieb es eine umkämpfte Partie, in der Klagenfurt zu einigen guten Chancen kam. So drehten Nicholas Petersen (24.) und Mathias From (29.) das Spiel zunächst zu Gunsten der Österreicher. Leo Pföderl (33./PP1) gelang dann jedoch in Überzahl der Ausgleich der Gäste. Luka Gomboc (37./PP1) brachte die Klagenfurter aber noch vor der zweiten Unterbrechung wieder in Front. Im Schlussabschnitt kamen die Eisbären etwas besser in die Partie. Trotz einiger Möglichkeiten gelang der Ausgleich nicht mehr. So blieb es beim 2:3 aus Sicht der Berliner.  

Nächste Woche steigen dann im Wellblechpalast die ersten beiden Berliner CHL-Heimspiele der neuen Saison. Die Eisbären treffen zunächst am Freitag, den 5. September auf Finnlands Top-Team Lukko Rauma. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am 7. September um 19:00 Uhr gastiert dann der französische Meister Grenoble in Berlin.

„Es war ein hartes Spiel. Es gibt keine Ausreden. Meine Spieler wollten und haben alles gegeben. Mental und physisch ging aber nicht mehr. Klagenfurt hat von Beginn an das Momentum auf die eigene Seite gezogen und es nicht mehr abgegeben. Ich weiß es zu schätzen, dass wir nicht aufgegeben und stets alles versucht haben. Wir können besser spielen. Wir werden uns jetzt sammeln und erholen. Am Freitag haben wir die Möglichkeit, zu Hause wieder anzugreifen.“

Serge Aubin, Cheftrainer

„Der KAC kam sehr gut aus der Kabine. Jake Hildebrand hat uns im Startdrittel im Spiel gehalten. Wir haben es leider nicht geschafft, die Intensität der Klagenfurter aufs Eis zu bringen. Wir hatten einige gute Momente, es hat aber leider nicht gereicht. Am Freitag müssen wir gegen Lukko Rauma wieder unser System spielen.“

Yannick Veilleux, #38

Endergebnis

  • Klagenfurter AC – Eisbären Berlin 3:2 (0:1, 3:1, 0:0)

Aufstellungen

  • Klagenfurter AC: Dahm (Vorauer, Sicher) – Jensen Aabo, Nickl; Unterweger, Preiml; Simovic, Maier; Böhs, Dobrovolny – Gomboc, Mursak, Petersen; Herburger, Kempe, From; Schwinger, Hundertpfund, van Ee; Waschnig, Obersteiner, Lam – Trainer: Kirk Furey
  • Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Geibel, Mik; Panocha, Müller (C); Smith, Reinke – Kirk, Vikingstad, Eder; Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Hördler, Byron, Veilleux (A); Noebels (A), Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin

Tore

  • 0:1 – 19:01 – Hördler (Geibel, Byron) – EQ
  • 1:1 – 23:21 – Petersen (Nickl, Jensen Aabo) – EQ
  • 2:1 – 28:01 – From – EQ
  • 2:2 – 32:37 – Pföderl (Müller, Ronning) – PP1
  • 3:2 – 36:49 – Gomboc (Kempe, Jensen Aabo) – PP1

Strafen

  • Klagenfurter AC: 4 (0, 2, 2) Minuten
  • Eisbären Berlin: 10 (2, 4, 4) Minuten

Schiedsrichter

  • Manuel Nikolic, Christoph Sternat (Oto Durmus, Daniel Konc)

Zuschauer

  • 3.703
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