HF: 2-2
2-2
Die Eisbären Berlin müssen sich im vierten Spiel des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Mittwochabend bei den Kölner Haien knapp mit 3:4 nach Verlängerung. Damit steht es nach vier Partien der Best-of-Seven Serie 2:2.
Die Gastgeber erwischten einen guten Start und gingen bereits nach 42 Sekunden durch Frederik Storm (1.) in Führung. In der Folge hatte Köln zunächst mehr Spielanteile und trat druckvoll auf. Ty Ronning (14.) konnte dann jedoch im ersten Berliner Powerplay egalisieren. Danach kamen auch die Eisbären deutlich besser ins Spiel und zu weiteren Chancen. Kai Wissmann (21.) sorgte dann kurz nach Beginn des Mittelabschnitts für die Gästeführung. Den Haien gelang aber kurze Zeit später durch Tanner Kero (24.) der Ausgleich. In der Folge hatten die Domstädter mehr vom Spiel, Berlin blieb mit offensiven Nadelstichen aber gefährlich. Dominik Bokk (33.) brachte Köln dann abermals in Front, wobei sich Eisbären-Torhüter Jake Hildebrand bei diesem Gegentreffer verletzte und die Partie nicht fortsetzen konnte. Im Schlussabschnitt traten die Eisbären dann sehr druckvoll auf und drückten auf den Ausgleich. Dieser gelang Liam Kirk (52./PP1) mit dem zweiten Berliner Überzahltreffer des Abends. In der Schlussphase überstanden die Gäste noch eine Unterzahlsituation schadlos und kamen kurz vor Spielende fast noch zum vierten Treffer. So ging es in die Verlängerung. In der Overtime sorgte Dominik Bokk (78.) für das entscheidende Tor der Kölner.
Partie fünf dieser Halbfinalserie findet am Freitag, den 17. April um 19:30 Uhr in Berlin statt.
„Ich bin stolz auf meine Spieler. Beide Teams haben hart gekämpft. Wir sind nicht gut in die Partie gestartet, haben uns dann aber im weiteren Spielverlauf gesteigert. Wir haben zwei wichtige Powerplay-Treffer erzielt und hatten auch in der Verlängerung zwei gute Chancen. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Ich bin aber dennoch mit der Leistung zufrieden.“
Serge Aubin, Cheftrainer
Endergebnis
- Kölner Haie – Eisbären Berlin 4:3 n. V. (1:1, 2:1, 0:1, 1:0)
Aufstellungen
- Kölner Haie: Juvonen (Brückmann; Ancicka) – Austin, Kaski; Vittasmäki, Kemiläinen; Sennhenn, M. Müller; Glötzl – Kero, MacLeod, Schnarr; Storm, Aubry, Bokk; Kammerer, Tyrväinen, Niedenz; Uher, van Calster, Münzenberger – Trainer: Kari Jalonen
- Eisbären Berlin: Hildebrand (ab 33. Spielminute: Stettmer; Neiße) – J. Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Dea, Ronning (A); Noebels, Eder, Kirk; Hördler, Vikingstad, Pföderl; Kretzschmar, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 00:42 – Storm (Bokk, Kero) – EQ
- 1:1 – 13:40 – Ronning (Reinke) – PP1
- 1:2 – 20:20 – Wissmann (Tiffels, Ronning) – EQ
- 2:2 – 23:31 – Kero (MacLeod, Schnarr) – EQ
- 3:2 – 32:05 – Bokk (Storm, M. Müller) – EQ
- 3:3 – 51:48 – Kirk (Pföderl, Ronning) – PP1
- 4:3 – 77:37 – Bokk – EQ
Strafen
- Kölner Haie: 8 (4, 0, 4, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 6 (2, 0, 4, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Andre Schrader, Andris Ansons (Kai Jürgens, Dominic Kontny)