HF: 2-1
2-1
Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Heimspiel der Playoff-Halbfinalserie gegen die Kölner Haie gewonnen. Die Berliner setzten sich am Sonntag gegen die Domstädter in der ausverkauften Uber Arena mit 4:2 durch. Somit führen die Eisbären in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale mit 2:1.
Im Startdrittel waren die Gastgeber die aktivere und bessere Mannschaft, scheiterten jedoch immer wieder an Janne Juvonen im Kölner Tor. Aber auch Jake Hildebrand konnte sich einige Male auszeichnen. In der Startphase des mittleren Spielabschnitts konnte Leo Pföderl (23./PP1) den Hauptstadtclub dann im Powerplay in Führung bringen. Im weiteren Verlauf blieb es eine intensive und umkämpfte Partie, in der die Berliner weiterhin die deutlich dominantere Mannschaft blieben. Die Haie mussten defensiv einiges investieren, um nicht höher in Rückstand zu geraten. Auch im Schlussdrittel blieben die Eisbären das tonangebende Team. So erhöhten Jonas Müller (42.) und Les Lancaster (46.) auf 3:0 für die Eisbären. Nachdem Dominik Bokk (53.) in der Schlussphase den ersten Kölner Treffer erzielte, nahmen die Gäste früh den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. So kamen die Haie durch Oliwer Kaski (56./6-5) zum Anschluss. In der Folge sorgte jedoch erneut Pföderl (58./EN) für die Entscheidung und den 4:2-Endstand.
Partie vier dieser Halbfinalserie findet am Mittwoch, den 15. April um 19:30 Uhr in Köln statt.
„Wir haben unser Spiel heute über die gesamte Spieldauer durchgezogen. Wir haben vollen Einsatz gezeigt und sind sicher aufgetreten. Unsere Special Teams waren ebenfalls gut. Jetzt blicken wir bereits voraus.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Heute war es meiner Meinung nach unser bestes Saisonspiel. Wir haben wir unser System über die vollen 60 Minuten gespielt.“
Leo Pföderl, Doppeltorschütze
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:2 (0:0, 1:0, 3:2)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer; Neiße) – J. Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Bergmann, Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
- Kölner Haie: Juvonen (Brückmann; Ancicka) – Austin, Kaski; Vittasmäki, Kemiläinen; Sennhenn, M. Müller; Glötzl – Storm, Aubry, Bokk; Kammerer, Tyrväinen, Niedenz; Kero, MacLeod, Russell; Tuomie, van Calster, Uher – Trainer: Kari Jalonen
Tore
- 1:0 – 22:04 – Pföderl (Reinke, Ronning) – PP1
- 2:0 – 41:20 – J. Müller (Noebels, Wissmann) – EQ
- 3:0 – 45:03 – Lancaster (Dea) – EQ
- 3:1 – 52:54 – Bokk (Sennhenn, Kero) – EQ
- 3:2 – 55:30 – Kaski (Kemiläinen, Tyrväinen) – 6-5
- 4:2 – 57:56 – Pföderl (Noebels) – EN
Strafen
- Eisbären Berlin: 8 (4, 0, 4) Minuten – Kölner Haie: 10 (2, 6, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Martin Frano, Ghislain Hebert (Maksim Cepik, Tobias Schwenk)