Halbfinalauftakt zuhause
Finalneuauflage im Halbfinale
Die Eisbären Berlin haben sich in einer umkämpften Viertelfinalserie mit 4:2-Siegen gegen die Straubing Tigers durchgesetzt. Im Halbfinale trifft die Mannschaft von Serge Aubin nun auf die Kölner Haie, die wiederum souverän per Sweep gegen die Schwenninger Wild Wings gewannen. Auch die Vorschlussrunde wird wieder im Modus „Best of Seven“ ausgespielt.
Normalerweise würde die Serie in der Domstadt beginnen, es kommt jedoch zu einer Rhythmus-Änderung. In der Vergangenheit war es immer wieder eine Herausforderung, den Playoff-Kalender mit den Verfügbarkeiten der Kölner LANXESS arena in Einklang zu bringen. Daher startet die Serie in Berlin, sie wird dann immer im Wechsel (heim/auswärts) fortgeführt. Ein mögliches siebtes Entscheidungsspiel würde jedoch in Köln stattfinden. Die Spieltermine wurden wie folgt festgelegt:
- Halbfinale 1: Mittwoch, 8. April, 19:00 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie
- Halbfinale 2: Freitag, 10. April, 19:30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin
- Halbfinale 3: Sonntag, 12. April, 14:00 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie
- Halbfinale 4: Mittwoch, 15. April, 19:30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin
- Halbfinale 5: Freitag, 17. April, 19:00 oder 19:30 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie*
- Halbfinale 6: Montag, 20. April, 19:30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin*
- Halbfinale 7: Mittwoch, 22. April, 19:30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin*
- *falls erforderlich
Am morgigen Mittwoch, den 8. April steigt Spiel eins der „Best-of-Seven-Serie“ in der Uber Arena. Die Partie beginnt bereits um 19:00 Uhr und wird live auf Magenta Sport übertragen. Die wichtigen Infos des Spielverlaufs gibt es auch über das Eisbären-Radio, oder den Liveticker und die sozialen Kanäle der Eisbären.
Im Viertelfinale siegreich gegen Schwenningen
Die Kölner waren in der Hauptrunde das Maß der Dinge in der PENNY DEL. Mit 116 Punkten schlossen sie die reguläre Saison auf dem ersten Platz ab und stellten einen Punkterekord ein. Mit 116 Hauptrunden-Punkten nach 52 Partien teilen sie sich die Bestmarke nun mit den Adler Mannheim. Patrick Russel war hierbei der erfolgreichste Punktesammler der Kölner. Der Stürmer sammelte 60 Scorerpunkte (27 Tore, 33 Assists) und war auch bester Torschütze der Domstädter.
Im Viertelfinale kam es für die Haie zum Duell mit den Schwenninger Wild Wings. Gegen die Schwarzwälder konnte Köln direkt die ersten vier Duelle gewinnen und zog somit per Sweep ins Halbfinale ein. Nate Schnarr (zwei Treffer, ein Assist) und Louis-Marc Aubry (ein Tor, zwei Vorlagen) sind in der Post Season die bisherigen Kölner Topscorer. Beide Angreifer kommen auf drei Scorerpunkte. Wie bereits in der Hauptrunde erwies sich Janne Juvonen erneut als verlässlicher Rückhalt seiner Mannschaft. Der Torhüter und Spieler des Jahres kommt in den Playoffs auf eine starke Fangquote von 95,45 %.
Berlins Ty Ronning kommt in den bisherigen sechs Playoff-Spielen seines Teams auf zehn Scorerpunkte (fünf Treffer, fünf Assists), wodurch er gemeinsam mit Münchens Taro Hirose die Playoff-Topscorerliste anführt. Fünf Treffer sind zudem auch der zweitbeste Wert in der Torschützenliste. Eisbären-Goalie Jonas Stettmer kommt auf eine Fangquote von 91,62 %.
Enge und lange Serie erwartet
Cheftrainer Serge Aubin sagt: „Es ist schön, die Serie daheim zu starten. Diesen kleinen Vorteil möchten wir natürlich nutzen. Köln ist eine starke Mannschaft mit einem tiefen Kader. Wir müssen bereit sein. Wir hatten gute Spiele gegen die Haie in der Hauptrunde und ich erwarte eine unglaublich enge Serie. Die Kölner sind sehr defensivstark. Sie haben keinerlei Probleme damit und sind es gewohnt, wenn die Partien sehr knapp sind. Wir aber auch nicht. Wir müssen diszipliniert auftreten. Es wird ein Kampf um die Kleinigkeiten und der Special Teams. Die Finalserie der letzten Saison hat keinerlei Bedeutung mehr. Unser Fokus liegt darauf, Eisbären-Hockey zu spielen. Das hat uns erfolgreich gemacht.“
„Ich glaube, dass es eine gute und spannende Serie wird. Wir wollen natürlich daheim mit einem Sieg starten. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir die Serienführung holen. Köln hat eine hervorragende Hauptrunde gespielt und diese zurecht auf Platz eins beendet. Der Kern der Kölner Mannschaft ist zusammengeblieben und wurde gut ergänzt. Es wird eine andere Serie als letztes Jahr. Wir haben gesunden Respekt vor den Haien und wissen, was uns erwartet. Uns ist bewusst, dass uns alles abverlangt wird. Wir wollen unseren Schwung mitnehmen, schauen von Spiel zu Spiel und stellen uns auf eine lange Serie ein“, erklärt Marcel Noebels.
Siebte Playoff-Serie zwischen den Eisbären und den Haien
Die Eisbären Berlin und die Kölner Haie standen sich in der Deutschen Eishockey Liga bereits 155 Mal gegenüber. 90 dieser Spiele gewannen die Berliner.
In den vier Aufeinandertreffen der beiden Teams in der jüngst abgeschlossenen Hauptrunde gab es nur Auswärtssiege zu bestaunen. Die Eisbären gewannen in der Domstadt mit 7:3 und 1:0. An der Spree setzten sich die Haie zweimal knapp mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.
In den Playoffs kam es bereits zu sechs Serien zwischen den beiden großen Kontrahenten. Fünfmal setzten sich hier die Eisbären durch. Die diesjährige Serie wird das erste Aufeinandertreffen im Halbfinale sein. Zuvor kam es zu jeweils drei Duellen im Viertelfinale und Finale.
Tickets
Für den Serienauftakt gegen die Kölner Haie gibt es noch Tickets im Unter- und Oberrang der Uber Arena. Resttickets für die Partie sind im Online-Ticketshop der Eisbären erhältlich. Die Tageskasse öffnet am Spieltag um 17:00 Uhr.
Wir möchten euch dringend davor warnen, Karten über unseriöse Webseiten oder Drittanbieter zu kaufen. Karten für die Eisbären-Heimspiele gibt es ausschließlich gibt es ausschließlich im offiziellen Eisbären-Ticketshop.
Wer Tickets über andere Quellen erwirbt, läuft Gefahr:
- Überhöhte Preise zu zahlen
- Ungültige oder gefälschte Tickets zu erhalten
- Am Einlass abgewiesen zu werden
Wichtige Hinweise
Bitte beachtet, dass der Uber Platz aufgrund einer Parallel-Veranstaltung belegt ist. Daher ist das Fontänenfeld vor der Uber Arena nicht begehbar. Wir empfehlen eine frühe Anreise und die Nutzung der äußeren Eingänge.
Der Einlass erfolgt 90 Minuten vor Spielbeginn.
Die Kopfhörer für die Audio-Deskription (Shutout – Das Eisbären-Radio) werden beim Presse-Eingang 2 ausgegeben. Hierfür wird ein amtlicher Lichtbildausweis als Pfand benötigt.
Infos für einen barrierefreien Besuch der Uber Arena gibt es hier.
Wer sich in irgendeiner Form bedrängt oder unwohl fühlt, kann sich jederzeit an die Awareness-Ansprechpartner der Security wenden. Das Awareness-Team, das man schnell an ihren fuchsiafarbenen T-Shirts und Pullis erkennt, unterstützt insbesondere Personen, die sich in emotional aufgeladenen Situationen befinden. Sollte jemand Diskriminierung erfahren, (sexuell) belästigt werden, unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen oder ein anderes Thema ansprechen möchte, dass sensibilisierte Aufmerksamkeit braucht, kümmern sich die speziell ausgebildeten Mitarbeitenden um die betroffenen Personen und stellen sicher, dass der Fall gelöst wird. Alternativ sind alle Mitarbeiter*innen des Sicherheitspersonals ansprechbar.
Zur Erhöhung der Sicherheit dürfen keine Taschen und Rucksäcke in die Uber Arena mitgenommen werden. Dieses Verbot betrifft Taschen und Rucksäcke, deren größte Seite größer als das Format DIN A4 (21,0 cm x 29,7 cm) ist. Für Taschen und Rucksäcke, die unter dieses Verbot fallen, gibt es an der Arena begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten gegen eine Gebühr von 6,- Euro (für Dauerkarten-Inhaber:innen der Eisbären: 4,- Euro) Die erhobene Gebühr dient der Kostendeckung. Etwaige Überschüsse werden über den Verein „Anschutz hilft e. V.“ wohltätigen Zwecken zugeführt.
Im Rahmen der Einlaufshow und in den Drittelpausen werden pyrotechnische Effekte, Blitzeffekte und Stroboskopeffekte verwendet. Bei bestimmten Blitzfrequenzen können unter Umständen epileptische Anfälle ausgelöst werden. Epileptiker oder Epilepsiegefährdete sollten sich in diesen Zeiten vom stroboskopischen Ausleuchtbereich fernhalten.