F: 3-1
3-1
Die Eisbären Berlin müssen sich im laufenden Playoff-Finale erstmals geschlagen geben. Die Berliner unterlagen den Adler Mannheim am Donnerstagabend in der ausverkauften Uber Arena knapp mit 3:4 nach Verlängerung. Die Eisbären führen damit in der Best-of-Seven-Serie um die Deutsche Meisterschaft mit 3:1.
Es entwickelte sich ein ereignisreiches Startdrittel, in dem beide Teams zu Chancen kamen. Mannheim startete gut in die Partie, die Gastgeber traten jedoch in der Verteidigung konsequent auf. Berlins Jonas Stettmer und Mannheims Johan Mattson entschärften beide gut für ihre Mannschaften, sodass es torlos in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt sorgte Les Lancaster (23./PP1) dann im Powerplay für die Führung der Eisbären, die Liam Kirk (28.) in der Folge weiter ausbaute. Die Adler kamen jedoch in Überzahl durch Nicholas Mattinen (32./PP1) zum Anschluss. Im Schlussdrittel stellte Markus Vikingstad (47.) dann den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Berliner wieder her. Im weiteren Spielverlauf warf Mannheim dann alles nach vorne und kam durch Zachary Solow (53./PP1) im Powerplay zum abermaligen Anschluss. Danach drückten die Gäste auf den Ausgleich. So traf Alexander Ehl (57.) noch zum 3:3 und es ging in die Overtime. In der zweiten Verlängerung sorgte dann Luke Esposito (84.) für den entscheidenden Treffer der Mannheimer und führte diese Endspielserie in eine weitere Partie.
Partie fünf dieser Finalserie findet am Sonntag, den 3. Mai um 16:30 Uhr in Mannheim statt.
„Wir haben die Niederlage uns selbst zuzuschreiben. Wir waren mit zwei Treffern in Führung. Die unnötige Strafe in der Offensivzone hat dann den Verlauf des Spiels geändert. In der Verlängerung spielt dann auch die Erschöpfung eine Rolle und es kann in jede Richtung gehen. Leider hat es dann nicht für uns gereicht. Wir waren weit von unserer Bestleistung entfernt und können deutlich besser spielen. Wir werden uns jetzt erholen und dann hoffentlich am Sonntag in Mannheim den entscheidenden Sieg holen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Mannheim konnte in der Schlussphase eine Überzahlsituation ausnutzen und hatte beim Ausgleich auch etwas Glück. In der Overtime haben wir relativ gut gespielt. In der Verlängerung kann jedoch ein Schuss entscheidend sein. Wir werden die Partie jetzt analysieren und am Sonntag wieder angreifen.“
Freddy Tiffels, Stürmer
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:4 n. V. (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 0:1)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße, Brandt) – Müller (C), Reinke; Niemeläinen, Smith; Mik, Lancaster; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
- Adler Mannheim: Mattson (Franzreb; Saffran) – Kälble, Gawanke; Renouf, Mattinen; Gilmour, Fohrler; Shaw – Michaelis, Reichel; Ehl; Kühnhackl, Esposito, Plachta; Bennett, Solow, Greco; Calce, Proske – Trainer: Dallas Eakins
Tore
- 1:0 – 22:09 – Lancaster (Reinke, Noebels) – PP1
- 2:0 – 27:26 – Kirk (Vikingstad) – EQ
- 2:1 – 31:46 – Mattinen (Plachta, Kühnhackl) – PP1
- 3:1 – 46:51 – Vikingstad (Dea, Lancaster) – EQ
- 3:2 – 52:49 – Solow (Plachta, Esposito) – PP1
- 3:3 – 56:59 – Ehl (Bennett, Solow) – EQ
- 3:4 – 83:45 – Esposito (Kühnhackl, Plachta)
Strafen
- Eisbären Berlin: 10 (2, 2, 6, 0, 0) Minuten – Adler Mannheim: 10 (2, 4, 4, 0,0) Minuten
Schiedsrichter
- Andris Ansons, Sean MacFarlane (Patrick Laguzov, Dominic Kontny)