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Die Eisbären Berlin haben ihre Führung in der Playoff-Finalserie gegen die Adler Mannheim ausgebaut. Die Berliner setzten sich am Dienstagabend mit 5:1 in der Kurpfalz durch. Damit führen die Eisbären nach drei Spielen der Best-of-Seven-Serie mit 3:0. Dem Hauptstadtclub fehlt somit nur noch ein weiterer Erfolg zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Der Hauptstadtclub musste direkt in der ersten Spielminute eine große Strafe hinnehmen und die Adler gingen so durch Marc Michaelis (3./PP1) im Powerplay in Führung. In der Folge entwickelte sich eine schnelle und intensive Partie. Erst ging es hin und her und beide Teams kamen zu teilweise guten Chancen. Dann egalisierte Eric Mik (11.) die Partie für die Gäste, sodass es mit dem 1:1-Remis in die erste Pause ging. Auch im Mitteldrittel erspielten sich beide Mannschaften eine Vielzahl an Abschlussmöglichkeiten. Nachdem Les Lancaster (25.) die Eisbären erstmals in Front brachte, entschärfte Jonas Stettmer mehrfach für die Berliner. Kurz vor der zweiten Spielunterbrechung baute dann erneut Mik (39.) den Berliner Vorsprung weiter aus. Das Schlussdrittel gestaltete sich dann zunächst ausgeglichen. Dann schnürte Eric Mik (51.) den Hattrick und ist somit der erste Verteidiger in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga, dem dies in einem Finale gelang. Liam Kirk (52.) traf dann lediglich 28 Sekunden später zum 5:1-Endstand.
Partie vier dieser Finalserie findet am Donnerstag, den 30. April um 19:30 Uhr in der Uber Arena statt.
„Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir hatten einen schwierigen Start. Wir wussten, dass Mannheim sehr druckvoll in die Partie gehen wird. Nach Kai Wissmanns Strafe mussten wir uns einmal neu sortieren, das ist uns aber gut gelungen. Wir konnten Kapital aus unseren Chancen schlagen und die Adler vom eigenen Tor fernhalten. Das ist ein guter Erfolg, am Donnerstag geht es aber schon weiter.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Das war ein wichtiger Erfolg. Unser Startdrittel war nicht besonders gut. Wir haben es in der Folge aber gut in den Griff bekommen, sind besser ins Spiel gekommen und haben die Chancen der Adler minimiert. Zudem haben wir unsere Abschlussmöglichkeiten super herausgespielt und genutzt. Noch ist es nicht vorbei. Das nächste Spiel am Donnerstag wird wieder sehr schwer. Mannheim ist eine sehr gute Mannschaft. Wir wollen an unsere heutige Leistung anknüpfen und den entscheidenden Sieg holen. Bei meinen Treffern habe ich von super Assists meiner Mitspieler profitiert.“
Eric Mik, Verteidiger
Endergebnis
- Adler Mannheim – Eisbären Berlin 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)
Aufstellungen
- Adler Mannheim: Franzreb (Saffran) – Renouf, Mattinen; Kälble, Gawanke; Kreü, Gilmour – Heim, Esposito, Plachta; O‘Donnel, Michaelis, Ehl; Bennett, Solow, Greco; Kühnhackl, Reichel, Proske – Trainer: Dallas Eakins
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Smith, Reinke; Mik, Lancaster; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 02:39 – Michaelis (Reichel, Gawanke) – PP1
- 1:1 – 10:44 – Mik (Pföderl) – EQ
- 1:2 – 24:26 – Lancaster (Kirk, Noebels) – EQ
- 1:3 – 38:17 – Mik (Pföderl, Tiffels) – EQ
- 1:4 – 50:41 – Mik (Müller, Veilleux) – EQ
- 1:5 – 51:09 – Kirk (Smith, Eder) – EQ
Strafen
- Adler Mannheim: 4 (2, 0, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 27 (25, 2, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Andris Ansons, Andre Schrader (Joshua Römer, Tobias Schwenk)