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Die Eisbären Berlin sind erfolgreich ins Playoff-Finale der PENNY DEL gestartet. Die Berliner gewannen am Freitagabend bei den Adler Mannheim mit 7:3. Die Eisbären führen somit in der Best-of-Seven-Serie um die Deutsche Meisterschaft mit 1:0.
Die Gastgeber hatten zunächst den besseren Start in die Partie und mehr Spielanteile. Jonas Stettmer war jedoch zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Mit dem ersten Berliner Powerplay fanden dann aber auch die Hauptstädter ins Spiel und Liam Kirk (8./PP1) erzielte den ersten Treffer des Abends. In der Folge waren die Eisbären körperlich sehr präsent und zeigten sich sehr effizient. So erhöhte Berlin durch Jean-Sébastien Dea (11.) und Les Lancaster (19.) auf 3:0 für die Gäste. Im Mitteldrittel waren die Berliner dann die bessere Mannschaft und erspielten sich mehrere gute Abschlussmöglichkeiten, die zunächst noch ungenutzt blieben. Dann bauten Ty Ronning (35.) und Markus Vikingstad (36.) den Vorsprung der Gäste per Doppelschlag innerhalb von 68 Sekunden weiter aus. Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Adler durch Kris Bennett (42.) zu ihrem ersten Tor des Abends. Im weiteren Spielverlauf überstand der Hauptstadtclub eine fünfminütige Unterzahlsituation schadlos, mussten jedoch wenig später durch Mannheims Alexander Ehl (48.) den zweiten Gegentreffer hinnehmen. In der Schlussphase nahmen die Kurpfälzer den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis und konnten durch John Gilmour (56.) weiter verkürzen. Dann sorgten aber Marcel Noebels (57./EN) und Liam Kirk (58./EN) mit zwei weiteren Berliner Treffern ins leere Mannheimer Tor für den 7:3-Endstand.
Partie zwei dieser Finalserie findet am Sonntag, den 26. April um 16:30 Uhr in der Uber Arena statt.
„Ich freue mich natürlich über den Sieg, ich bin aber nicht komplett mit unserer heutigen Leistung zufrieden. Trotz der 3:0-Führung hat mir unser Startdrittel nicht gefallen. Wir sind verhalten ins Spiel gestartet, konnten aber Kapital aus unseren Chancen schlagen. Im Mittelabschnitt war es dann deutlich besser und wir sind so aufgetreten, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir sind als Einheit aufgetreten und jeder hat vollen Einsatz gezeigt. Im Schlussdrittel haben wir dann den Fuß ein wenig vom Gaspedal genommen. Das darf uns nicht passieren. Ich weiß, wir können besser spielen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Wir waren natürlich mit unserer 3:0-Führung nach dem Startdrittel zufrieden. Wir wissen aber, dass es nicht unsere beste Leistung war. Im Mittelabschnitt waren wir deutlich besser. Das Schlussdrittel verlief dann überhaupt nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir nehmen den Sieg sowie die positiven Aspekte der Partie gerne mit. Am Sonntag können wir dann hoffentlich in Berlin den nächsten Schritt gehen.“
Freddy Tiffels, Stürmer
Endergebnis
- Adler Mannheim – Eisbären Berlin 3:7 (0:3, 0:2, 3:2)
Aufstellungen
- Adler Mannheim: Franzreb (ab 41. Spielminute: Mattson; Saffran) – Renouf, Mattinen; Kälble, Gawanke; Kreü, Gilmour – Schütz, Michaelis, Ehl; Heim, Esposito, Plachta; Bennett, Solow, Greco; Kühnhackl, Reichel, Proske – Trainer: Dallas Eakins
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße, Brandt) – Müller, Wissmann (C); Smith, Reinke; Mik, Lancaster; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Eder, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Pföderl; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 0:1 – 07:41 – Kirk (Pföderl, Veilleux) – PP1
- 0:2 – 10:46 – Dea (Lancaster, Mik) – EQ
- 0:3 – 18:12 – Lancaster (Noebels, Eder) – EQ
- 0:4 – 34:16 – Ronning (Dea, Tiffels) – EQ
- 0:5 – 35:24 – Vikingstad (Wiederer) – EQ
- 1:5 – 41:33 – Bennett (Gawanke, Kälble) – EQ
- 2:5 – 47:26 – Ehl (Bennett) – EQ
- 3:5 – 55:21 – Gilmour (Greco, Plachta) – 6-5
- 3:6 – 56:02 – Noebels (Eder) – EN
- 3:7 – 57:32 – Kirk (Tiffels, Müller)
Strafen
- Adler Mannheim: 18 (2, 12, 4) Minuten – Eisbären Berlin: 33 (2, 2, 29) Minuten
Schiedsrichter
- Martin Frano, Andre Schrader (Maksim Cepik, Tobias Schwenk)