Eisbären unterliegen 2:3 am Iserlohner Seilersee

Eisbären unterliegen 2:3 am Iserlohner Seilersee

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13.09.2015

Eisbären unterliegen 2:3 am Iserlohner Seilersee

Die Eisbären unterlagen am Sonntagnachmittag den Iserlohn Roosters knapp mit 2:3. Vor knapp 4500 Zuschauern mussten die Berliner damit ihre erste Saisonniederlage hinnehmen.

Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart und gingen bereits nach 80 Sekunden mit 1:0 durch Bassen in Führung. Viele Strafzeiten und zwei handfeste Auseinandersetzungen erlaubten den Eisbären im ersten Drittel nicht in den Rhythmus zu kommen und Iserlohn hatte mehr Torchancen.

Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber recht zeitig das 2:0 erzielen. Topscorer Nick Petersen war mit einem Schuss, der rechts halbhoch einschlug erfolgreich. Der wichtige Anschluss gelang Constantin Braun mit einem Schuss von der blauen Linie der rechts oben einschlug. Danach verpassten die Eisbären es, den Anschluss zu erzielen und mitten rein in eine relative Drangphase der Berliner traf Ex-Bär Boris Blank zum 3:1. Dieses Tor schien wie eine Vorentscheidung, hätte nicht TJ Mulock Julian Talbot starten sehen, der wiederum recht cool zum 2:3 aus Eisbären-Sicht vollendete.

Im Schlussdrittel versuchten die Hauptstädter vieles, aber kamen selten durch. Die Iserlohner machten die Räume sehr eng, erlaubten den Eisbären selten, über die blaue Linie zu kommen und wenn, dann blockten sie die Schüsse und Passwege. Die beste Chance hatte kurz vor Schluss Marcel Noebels, der nach einem tollen Solo über das Tor schoss. Die Schlussoffensive der Berliner mitsamt der Herausnahme des Goalies zugunsten eines sechsten Feldspielers wurde somit nicht belohnt.

Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 3:2 | Tore: C. Braun, Talbot | Ende #iecebb

Zum Liveticker: http://live.eisbaeren-ticker.de/

Constantin Braun im Interview: https://soundcloud.com/user4769464/constantin-braun-im-interview-nach-dem-spiel-gegen-die-iserlohn-roosters

Stimmen zum Spiel

Uwe Krupp: „In den ersten 30 Minuten war Iserlohn besser und hat drei Mal im richtigen Moment ein Tor erzielt. Wenn Iserlohn erst einmal in Führung ist, gelingt es ihnen meist sehr gut, dies zu verteidigen. Das Spiel war heute nicht einfach, es war sehr warm und das Eis an manchen Stellen nass, dadurch sind auf beiden Seiten viele Passversuche nicht angekommen. Meine Mannschaft hat einen guten Job gemacht, vor allem in den zweiten 30 Minuten gut gearbeitet, ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert, am Ende stark gekämpft, aber schließlich gegen eine gute Heimmannschaft verloren.“

Jari Pasanen: „Wir waren von Anfang an hellwach und sehr hungrig. Im zweiten Drittel haben wir ein bisschen den Faden verloren, haben zu kompliziert gespielt. Wir wollten die Räume eng machen, aber wir haben da nicht konsequent gespielt. Immer wenn Berlin Platz hat, sind sie sehr gefährlich in unserm Drittel. Wir haben heute nicht immer schön gespielt, aber sehr gut gekämpft. Die Bedingungen waren, Uwe hat es erwähnt, heute nicht leicht und deshalb war es sicher kein schönes Spiel. Ich hoffe, dass die Fans trotzdem zufrieden sind. Beide Mannschaften haben kämpferisch alles gegeben.“

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