5:4-Auswärtssieg in Franken

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06.03.2026

Effizienz schlägt Kampfeswille

Die Eisbären Berlin können am 49. Spieltag der PENNY DEL einen weiteren Sieg verbuchen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Nürnberg Ice Tigers mit 5:4 durch und klettern in der Tabelle auf Platz sechs.

Die Partie nahm von Beginn an ein hohes Tempo auf. Zunächst hatten die Eisbären die zwingenderen Torchancen, in der Folge kamen aber auch die Ice Tigers besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. So dauerte es bis ins Mitteldrittel, bis der erste Treffer fiel. In der Anfangsphase des mittleren Spielabschnitts sorgte Marcel Noebels (23.) für die Führung der Gäste. Die Franken kamen jedoch wenig später durch Evan Barrat (25.) zum Ausgleich. Die Berliner fanden aber eine schnelle Antwort. Lediglich 74 Sekunden nach dem Ausgleich brachte Jean-Sébastien Dea den Hauptstadtclub erneut in Front. Yannick Veilleux (29./PP1) baute diesen Vorsprung dann im ersten Berliner Powerplay weiter aus. Nürnberg ließ im weiteren Spielverlauf aber nicht nach. Cole Maier (39./PP1) gelang in Überzahl der Anschluss und so ging es mit einer Berliner 3:2-Führung in die zweite Pause. Im Schlussdrittel blieb es eine hart umkämpfte Partie. Die Gastgeber investierten viel, aber dann stellte Eric Hördler (52.) die alte Zwei-Tore-Führung der Berliner wieder her. In der Schlussphase verkürzte Julius Karrer (56.) wieder für die Nürnberger und die Franken warfen in der Folge alles nach vorne. Liam Kirk (57./EN) traf so ins leere Nürnberger Tor, aber Thomas Heigl (59./SH1) brachte die Ice Tigers in Unterzahl noch einmal heran. Schlussendlich blieb es aber beim 5:4-Auswärtssieg der Eisbären.

Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 8. Februar ihre nächste Partie. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Kölner Haien. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.

„Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften waren von Beginn an bereit. Unser Start hat mir gefallen. Wir waren fokussiert und diszipliniert. Im Mitteldrittel konnten wir dann Kapital aus unseren Chancen schlagen. Nürnberg ist aber immer wieder zurückgekommen. Insgesamt hat mir der Einsatz meiner Mannschaft gefallen. Wir haben es am Ende aber zu spannend gemacht. Der letzte Gegentreffer in Überzahl hätte noch einmal schmerzhaft werden können. Wir haben es dann aber über die Zeit gebracht. Ich bin stolz auf meine Spieler.“

Serge Aubin, Cheftrainer

„Wir haben das Spiel angenommen und sind gut in die Zweikämpfe gekommen. Unser Sieg geht in Ordnung, am Ende haben wir es aber spannender gemacht als es hätte sein müssen. Wir sind jetzt Tabellensechster und haben es selbst in der Hand.“

Marcel Noebels, Stürmer

Endergebnis

  • Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5 (0:0, 2:3, 2:2)

Aufstellungen

  • Nürnberg Ice Tigers: Fitzpatrick (Treutle) – Karrer, Headrick; M. Weber, Akdag; J. Weber, Böttner – Spezia, Graber, Barratt; Dove-McFalls, Gerard; Heigl, Meireles, Bakos; Eham, Kechter, Alanov – Trainer: Mitch O‘Keefe
  • Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Kretzschmar, Smith – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin

Tore

  • 0:1 – 22:22 – Noebels (Müller) – EQ
  • 1:1 – 24:28 – Barratt (Karrer, Headrick) – EQ
  • 1:2 – 25:42 – Dea (Mik, Kirk) – EQ
  • 1:3 – 28:46 – Veilleux (Müller) – PP1
  • 2:3 – 38:20 – Maier (Headrick, Dove-McFalls) – PP1
  • 2:4 – 51:34 – Hördler (Kretzschmar) – EQ
  • 3:4 – 56:21 – Karrer (Headrick) – EQ
  • 3:5 – 57:40 – Kirk (Ronning) – EN
  • 4:5 – 58:31 – Heigl (Weber, Dove-McFalls) – SH1

Strafen

  • Nürnberg Ice Tigers: 8 (0, 2, 6) Minuten
  • Eisbären Berlin: 10 (0, 6, 4) Minuten

Schiedsrichter

  • Andre Schrader, David Cespiva (Jonas Reinold, David Tschirner)
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