VF: 4-2

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04.04.2026

6:5 - Heimsieg = Halbfinale

Die Eisbären Berlin besiegten die Straubing Tigers am Samstagabend in der Uber Arena in Spiel sechs der Playoff-Viertelfinalserie mit 6:5 nach Verlängerung. Damit setzten sich die Berliner in der Best-of-Seven-Serie mit 4:2 durch und haben sich fürs Halbfinale qualifiziert. In der Vorschlussrunde trifft der Hauptstadtclub auf die Kölner Haie.

Die Gäste hatten, auch bedingt durch ein frühes Powerplay, zunächst mehr Spielanteile. So gingen die Tigers durch Marcel Brandt (17.) in Führung. Danach kamen aber auch die Berliner besser in die Partie und konnten postwendend durch Yannick Veilleux (18.) ausgleichen. Wenige Momente vor der ersten Pause brachte Andy Eder (20.) die Eisbären erstmals in Führung. Der Hauptstadtclub startete dann auch gut in den mittleren Spielabschnitt. So erhöhte Adam Smith (23.) für die Gastgeber auf 3:1. In der Folge konnte jedoch Nicholas Halloran (28./PP1) für die Niederbayern in Überzahl verkürzen. Straubings Adrian Klein (30.) traf dann sogar wenig später zum 3:3-Ausgleich. Nach diesem Doppelschlag konnten sich die Gastgeber aber wieder fangen und agierten vermehrt in der Offensive. Die Partie blieb äußerst eng und umkämpft. Nachdem Jonas Stettmer eine hochkarätige Straubinger Torchance vereitelte, brachte Ty Ronning (37.) die Gastgeber erneut in Front. Diesen Vorsprung baute Berlins Jonas Müller (40.) dann wenige Sekunden vor Drittelende auf 5:3 aus. Im Schlussdrittel gaben sich die Straubinger aber noch nicht geschlagen. Zunächst gelang Tim Fleischer (49./PP1) Straubings zweiter Powerplaytreffer der Partie und damit der erneute Anschluss. Im weiteren Spielverlauf warfen die Gäste alles nach vorne und nahmen in den Schlussminuten den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. So konnten die Tigers durch Halloran (59./6-5) abermals ausgleichen und es ging in die Verlängerung. In der Overtime erzielte Markus Vikingstad (77.) dann den entscheidenden Treffer der Eisbären zum 6:5-Heimsieg und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale.

Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale findet am Mittwoch, den 8. April in Berlin statt. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

„Ich denke, die erste Serie in den Playoffs ist immer die schwerste. Gegen Straubing war es eine hart umkämpfte Serie und ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, zu gewinnen. Nach der Niederlage zum Auftakt hatten wir das Momentum ein wenig auf unserer Seite und konnten drei Siege einfahren. Am Donnerstag mussten wir uns dann in der Verlängerung geschlagen geben. Heute haben wir zweimal eine Zwei-Tore-Führung hergegeben. Daraus müssen wir lernen. Wir sind aber trotzdem ruhig geblieben und konnten uns zum Glück durchsetzen. Mit Köln wartet jetzt eine schwere Aufgabe auf uns. Wir werden uns auf die Serie vorbereiten und bereit sein.“

Serge Aubin, Cheftrainer

„Wir haben es heute spannend gemacht. Wir wussten von Anfang an, dass es gegen die Straubing Tigers eine sehr mitreißende und umkämpfte Serie wird. So ist es dann auch gekommen. Bei meinem Treffer habe ich von einem guten Forecheck und Pass von Lean Bergmann profitiert. Wir werden uns jetzt auf die Kölner Haie vorbereiten. Es wird eine spannende Serie.“

Markus Vikingstad, Siegtorschütze

  • Eisbären Berlin – Straubing Tigers 6:5 n. V. (2:1, 3:2, 0:2, 1:0)
  • Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand; Neiße) – Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Niemeläinen, Smith; Kretzschmar – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Eder, Dea; Veilleux (A), Vikingstad, Bergmann; Hördler, Wiederer, Nieleck – Trainer: Serge Aubin
  • Straubing Tigers: Haukeland (Bugl; Wieber) – Brandt, Zimmermann; Beaudin, Green; Klein, Merkley; Seidl – Hede, Leonhardt, Madden; Connolly, Loibl, Halloran; Varejcka, Scott, Fleischer; McKenzie, Brunnhuber, Allison –Trainer: Craig Woodcroft

Tore

  • 0:1 – 16:19 – Brandt (McKenzie) – EQ
  • 1:1 – 17:12 – Veilleux (Bergmann, Wissmann) – EQ
  • 2:1 – 19:35 – Eder (Vikingstad) – EQ
  • 3:1 – 22:05 – Smith (Ronning, Tiffels) – EQ
  • 3:2 – 27:38 – Halloran (Merkley, Brandt) – PP1
  • 3:3 – 29:15 – Klein (Connolly, Loibl) – EQ
  • 4:3 – 36:19 – Ronning (Pföderl, Wissmann) – EQ
  • 5:3 – 39:52 – Müller (Ronning) – EQ
  • 5:4 – 48:47 – Fleischer (Hede, Merkley) – PP1
  • 5:5 – 58:47 – Halloran (Merkley, Leonhardt) – 6-5
  • 6:5 – 76:30 – Vikingstad (Bergmann, Smith) – EQ

Strafen

  • Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2, 0) Minuten – Straubing Tigers: 10 (6, 0, 4, 0) Minuten

Schiedsrichter

  • Andre Schrader, Jackson Kozari (Maksim Cepik, Tobias Schwenk)
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