5:2-Heimsieg am Freitagabend
5:2-Heimsieg über die Iserlohn Roosters
Die Eisbären Berlin können am 46. Spieltag der PENNY DEL einen Sieg verbuchen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend in der ausverkauften Uber Arena mit 5:2 gegen die Iserlohn Roosters durch.
Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und erspielten sich zahlreiche gute Abschlussmöglichkeiten. Nachdem sie zunächst noch an Andreas Jenike im Iserlohner Tor scheiterten, brachte Marcel Noebels (16./PP1) die Berliner im Powerplay in Führung. In der letzten Spielminute des Startdrittels kamen aber die Roosters durch Christian Thomas (20.) zum überraschenden Ausgleich. Im Mittelabschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Die Eisbären blieben die tonangebende Mannschaft. Liam Kirk (22.) sorgte dann für die erneute Führung des Hauptstadtclubs. In der Folge verpassten die Berliner den dritten Treffer. Aber auch die Sauerländer kamen durch Konter zu Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden. So ging es mit Berlins 2:1 in die zweite Pause. In der Startphase des Schlussdrittels baute Les Lancaster (42.) den Vorsprung der Gastgeber weiter aus, Colin Ugbekile (44./PP1) erzielte jedoch wenig später in Überzahl den erneuten Anschlusstreffer der Iserlohner. Nachdem abermals Lancaster (51.) den alten Zwei-Tore-Vorsprung Berlins wiederherstellte, traf Markus Vikingstad (60./EN) mit der Schlusssirene ins leere Iserlohner Tor zum 5:2-Endstand.
Die Eisbären Berlin sind bereits am Sonntag, den 1. März wieder im Einsatz. Dann gastieren die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Im Rahmen dieser Partie findet die Bannerzeremonie für Florian Busch statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 26 ihres ehemaligen Stürmers nicht mehr vergeben.
„Das war ein wichtiger Sieg. Ich freue mich sehr für meine Spieler und unsere Fans. Mir hat unser Start in die Partie gefallen. Wir haben es einfach gehalten. Aber auch Respekt an Iserlohn. Sie haben uns nur schwer vors Tor kommen lassen. Nach einem Turnover konnten wir dann früh im Mitteldrittel wieder in Führung gehen. Wir haben in der Folge aber ein wenig zu kompliziert gespielt, das haben wir im weiteren Verlauf jedoch wieder verbessert. Im Schlussabschnitt sind wir drangeblieben und gut aufgetreten. Wir haben den Roosters wenig Zeit und Raum gelassen. Darauf müssen wir aufbauen.“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Wir waren uns der Bedeutung der heutigen Partie bewusst. Das war ein sehr wichtiger Sieg und wir konnten den Rückstand auf Bremerhaven verringern. Es macht mir viel Spaß, als Stürmer zu spielen. Ich versuche, mein Spiel einfach zu halten. Das Zusammenspiel mit Manuel Wiederer und Eric Hördler funktioniert sehr gut.“
Les Lancaster, Doppeltorschütze
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Reinke; Niemeläinen, Smith – Kirk, Eder, Bergmann; Noebels, Pföderl, Ronning; Veilleux (A), Vikingstad, Tiffels (A); Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
- Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Lassen, Erkamps; Niehus, Huss; Radionovs – Boland, Eisenmenger, Thomas; Camara, Cornel, Törnqvist; Napravnik, Salsten, Jentzsch; Geiger, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman
Tore
- 1:0 – 15:56 – Noebels (Reinke, Eder) – PP1
- 1:1 – 19:10 – Thomas (Lassen, Salsten) – EQ
- 2:1 – 21:26 – Kirk – EQ
- 3:1 – 41:42 – Lancaster (Wissmann, Hördler) – EQ
- 3:2 – 43:47 – Ugbekile (Jentzsch, Camara) – PP1
- 4:2 – 50:19 – Lancaster (Wiederer, Hördler) – EQ
- 5:2 – 59:59 – Vikingstad (Bergmann, Veilleux) – EN
Strafen
- Eisbären Berlin: 10 (4, 2, 4) Minuten – Iserlohn Roosters: 8 (2, 4, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Christopher Schadewaldt, Zsombor Pálkövi (Kenneth Englisch, Vincent Brüggemann)