Auswärtserfolg in der Mozartstadt
4:3-Auswärtssieg in Salzburg
Die Eisbären Berlin haben sich vorzeitig für das Achtelfinale der Champions Hockey League qualifiziert. Die Berliner gewannen am Mittwochabend beim EC Red Bull Salzburg mit 4:3. Vor der abschließenden Partie der CHL-Hauptrunde rangieren die Eisbären damit mit neun Punkten auf dem elften Platz der CHL-Gesamttabelle und sind nicht mehr aus den Top-16 zu verdrängen. Nachwuchsverteidiger Gregor Stocker gab sein Debüt für den Hauptstadtclub.
Die Gäste waren von Beginn an die bessere Mannschaft. Die Eisbären kombinierten sicher, setzten die Österreicher im Forecheck unter Druck und nutzten ihre Chancen effizient. So sorgten Gabriel Fontaine (6./SH1) in Unterzahl, Korbinian Geibel (10.) und Liam Kirk (13.) für die deutliche Berliner Führung nach dem Startdrittel. Lediglich 27 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts erhöhte Jean-Luc Foudy (21.) dann für den Deutschen Meister auf 4:0. Im weiteren Spielverlauf kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel und die Partie gestaltete sich ausgeglichener. So konnte Jayden Lee (34.) den ersten Salzburger Treffer des Abends erzielen. Im Schlussabschnitt verkürzte dann Dennis Robertson (46.) für die Mozartstädter. Nachdem Mario Huber (53.) den Salzburger Anschlusstreffer erzielte, wurde es noch einmal spannend. In der Schlussphase warfen die Österreicher noch einmal alles nach vorne. Die Eisbären brachten die knappe Führung jedoch über die Zeit und es blieb beim 4:3-Auswärtssieg Berlins.
Bereits am Freitag, den 9. Oktober geht es für die Eisbären Berlin in der PENNY DEL weiter. Dann gastieren die Grizzlys Wolfsburg in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. In der Champions Hockey League sind die Eisbären wieder am 14. Oktober gefordert. Zum Abschluss der CHL-Hauptrunde treffen die Berliner im Wellblechpalast auf Österreichs Rekordmeister Klagenfurt.
„Wir wollten gut in die Partie starten und mit hohem Tempo spielen. Das ist uns gelungen. So konnten wir im ersten Drittel deutlich in Führung gehen. Danach war das Spiel meiner Mannschaft in Ordnung. Wir haben viel durchrotiert und auch die jungen Spieler haben die Möglichkeit bekommen, sich zu zeigen. Wir haben im Schlussdrittel einige Turnover und Chancen zugelassen, wodurch Salzburg wieder ins Spiel kam. Daraus werden wir lernen.“
Éric Dubois, Cheftrainer
„Wir sind gut ins Spiel gestartet und konnten so im Startdrittel mit 3:0 in Führung gehen. Danach haben wir nicht mehr unser bestes Hockey gespielt und Salzburg im Schlussabschnitt noch einmal rankommen lassen. Schlussendlich haben wir aber gewonnen, das ist entscheidend.“
Korbinian Geibel, Torschütze
Endergebnis
- EC Red Bull Salzburg – Eisbären Berlin 3:4 (0:3, 1:1, 2:0)
Aufstellungen
- EC Red Bull Salzburg: Kickert (Tolvanen; Haitzmann) – Robertson, Kalynuk; Nienhuis, Hörl; Galipeau, Lee; Rebernig, Wurzer – Raffl, Nissner, Schneider; Poisson, Brooks, Huber; Auer, Wukovits, Krainer; Böhm, Gesson, Hochkofler – Trainer: Alan Letang
- Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Müller, Wissmann (C); Davidson, Smith; Geibel, Stocker; Kretzschmar – Hördler, Kirk, Ronning; Tiffels (A), Eder, Griva; Veilleux, Vikingstad, Foudy; Mik, Fontaine, Krestan – Trainer: Éric Dubois
Tore
- 0:1 – 05:48 – Fontaine (Kirk, Wissmann) – SH1
- 0:2 – 09:50 – Geibel (Kirk, Ronning) – EQ
- 0:3 – 12:34 – Kirk – EQ
- 0:4 – 20:27 – Foudy (Vikingstad) – EQ
- 1:4 – 33:04 – Lee (Auer, Hörl) – EQ
- 2:4 – 45:22 – Robertson (Kalynuk) – EQ
- 3:4 – 52:34 – Huber (Kalynuk) – EQ
Strafen
- EC Red Bull Salzburg: 2 (0, 0, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 6 (4, 2, 0) Minuten
Schiedsrichter
- Ladislav Smetana, Rayan Bernoussi (Patrick Zacherl, Achille Lefèvre)