Niederlage am Main

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25.01.2026

4:1-Niederlage oder auch: Glücklos in Mainhatten

Die Eisbären Berlin müssen am 43. Spieltag der PENNY DEL eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen am Sonntagabend bei den Löwen Frankfurt mit 1:4.

Das Startdrittel war vor allem durch Strafzeiten beider Mannschaften geprägt. So hatten die Hessen zunächst den besseren Start in die Partie. Die Eisbären konnten das Spiel aber in der Folge ausgeglichener gestalten. Jedoch gingen die Löwen dann im Powerplay durch Carter Rowney (15./PP1) in Führung. Im mittleren Spielabschnitt war der Hauptstadtclub die aktivere Mannschaft, aber ohne zwingende Torchancen zu kreieren. Frankfurt blieb äußerst effizient, nach Rowneys (30.) zweitem Treffer baute Michael Joyaux (32.) den Vorsprung der Löwen weiter aus. Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste das Tempo und Liam Kirk (44.) konnte den ersten Treffer der Gäste erzielen. Im weiteren Spielverlauf waren die Berliner dann das einzige offensiv präsente Team, scheiterten jedoch mehrfach an Cody Brenner im Frankfurter Tor. Frankfurt nutzte dann ein weiteres Powerplay und Cameron Brace (54./PP1) stellte den alten Drei-Tore-Vorsprung der Bankenstädter wieder her. Berlin ließ weiter zu viele Chancen liegen, unter anderem auch eine 1:40 minütige Fünf-gegen-Drei-Überzahlsituation. So blieb es beim 1:4 aus Sicht der Eisbären.

Am Dienstag, den 27. Januar bestreiten die Eisbären Berlin ihr letztes Spiel vor der anstehenden Olympiapause. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Augsburger Panthern. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

„Es war ein Spiel der Special Teams. Gefühlt die Hälfte der Partie wurde im Powerplay, beziehungsweise im Penalty Killing gespielt. So konnte Frankfurt die Oberhand halten. Die Löwen konnten zwei Überzahlsituationen nutzen. Uns ist dies nicht gelungen. Durch unsere frühen Strafzeiten zu Spielbeginn ließ sich kein Momentum kreieren. Wir haben aber nur 20 Minuten im Schlussdrittel gespielt, da haben wir noch einmal Druck aufgebaut. Frankfurt hat kompakt verteidigt und es uns schwergemacht. Cody Brenner war zur Stelle, wenn die Löwen ihn brauchten. Wir haben dafür keine Lösung gefunden.“

Serge Aubin, Cheftrainer

„Gratulation an Frankfurt, sie haben hart gearbeitet und verdient gewonnen. Es reicht nicht, erst im Schlussdrittel das Tempo hochzufahren. In der aktuellen Phase der Saison ist jeder Punkt wichtig. Wir werden uns jetzt sammeln und am Dienstag wieder angreifen.“

Ty Ronning, Stürmer

Endergebnis

  • Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)

Aufstellungen

  • Löwen Frankfurt: Brenner (Pantkowski) – McNeill, Pasanen; Matushkin, Wirt; Fröberg, Joyaux; F. Kose – Schweiger, Rowney, Wilkie; Lilja, Pfaffengut, T. Kose; Lobach, Wedman, Brace; Dunham, Burns, Uba – Trainer: Tom Pokel
  • Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Smith, Reinke; Niemeläinen – Veilleux (A), Kirk, Ronning; Noebels, Pföderl, Tiffels (A); Bergmann, Eder, Lancaster; Hördler, Leden – Trainer: Serge Aubin

Tore

  • 1:0 – 14:38 – Rowney (Burns, Fröberg) – PP1
  • 2:0 – 29:52 – Rowney – EQ
  • 3:0 – 31:50 – Joyaux (Uba, Dunham) – EQ
  • 3:1 – 43:28 – Kirk (Ronning, Tiffels) – EQ
  • 4:1 – 53:52 – Brace – PP1

Strafen

  • Löwen Frankfurt: 14 (8, 0, 6) Minuten – Eisbären Berlin: 18 (8, 4, 6) Minuten

Schiedsrichter

  • Ghislain Hebert, Davis Cespiva (Kenneth Englisch, Jonas Reinold)
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