Erneute Niederlage in der Quadratestadt
13-Tore Spiel in Baden-Württemberg
Die Eisbären Berlin müssen sich im letzten Spiel vor den Weihnachtsfeiertagen geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Dienstagabend im DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim mit 5:8.
Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten. So fiel der erste Treffer erst in der 13. Spielminute. Zachary Solow (13.) brachte die Gastgeber in Führung. Nachdem Maximilian Heim (15.) diesen Mannheimer Vorsprung ausbaute, gelang Leo Pföderl (15.) postwendend der Berliner Anschlusstreffer. In der Folge ging es weiter hin und her. Kris Bennett (17.) und Nicholas Mattinen (19./PP1) in Überzahl sorgten im Startdrittel dann noch für die weiteren Tore der Adler. Im Mittelabschnitt bewies der Hauptstadtclub Moral und schaffte durch Blaine Byron (23./SH1) in Unterzahl sowie Liam Kirk (28./PP1) im Powerplay den Anschluss. Bedingt durch Berliner Strafzeiten konnten die Kurpfälzer im weiteren Spielverlauf jedoch durch drei Überzahltore von Matthias Plachta (30./PP1), Justin Schütz (34./PP1) und Anthony Greco (34./PP1) davonziehen. Im Schlussdrittel zeigten die Berliner erneut Willensstärke. Kirk (56./PP1) und Mitch Reinke (56./PP1) brachten die Gäste durch zwei weitere Überzahltreffer erneut zurück ins Spiel. Nachdem Berlins Schlussmann Jake Hildebrand in der Schlussphase das Tor für einen sechsten Feldspieler verließ, traf Alexander Ehl (60./EN) in der letzten Spielminute ins leere Berliner Tor zum 5:8-Endstand aus Sicht der Eisbären.
Die Eisbären Berlin bestreiten am Freitag, den 26. Dezember ihr nächstes Ligaspiel. Am 2. Weihnachtsfeiertag sind die Grizzlys Wolfsburg zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.
„Wir sind gut gestartet. Wir waren bereit und haben hart gekämpft. Vor den ersten drei Gegentreffern haben wir Zweikämpfe verloren, die wir mit einem hohen Preis bezahlt haben. Im Mitteldrittel waren wir zu undiszipliniert. Danach war der zu bezwingende Berg zu hoch. Die Strafzeiten waren heute entscheidend. Ich wünsche allen frohe Weihnachten!“
Serge Aubin, Cheftrainer
„Wir haben teilweise ein gutes Spiel abgeliefert. Wir haben aber zu viele Fehler gemacht. Die wurden bestraft. Vor den Gegentoren haben wir die Zweikämpfe verloren, oder uns sind Wechselfehler unterlaufen. Mannheim ist eine top Mannschaft, da müssen wir über die gesamte Spieldauer anwesend sein. Das ist uns leider wieder nicht gelungen. So machen wir uns das Leben selbst schwer.“
Freddy Tiffels, Stürmer
Endergebnis
- Adler Mannheim – Eisbären Berlin 8:5 (4:1, 3:2, 1:2)
Aufstellungen
- Adler Mannheim: Franzreb (Saffran) – Renouf, Mattinen; Kälble, Gawanke; Gilmour, Fohrler; Schlenker – Heim, Esposito, Plachta; Schütz, Michaelis, Ehl; O’Donnell, Reichel, Proske; Bennett, Solow, Greco – Trainer: Dallas Eakins
- Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Reinke; Geibel, Mik; Panocha, Smith – Kirk, Byron, Tiffels (A); Noebels, Dea, Veilleux (A); Hördler, Vikingstad, Pföderl; Bergmann, Eder, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
Tore
- 1:0 – 12:49 – Solow (Greco, Bennett) – EQ
- 2:0 – 14:03 – Heim (Gawanke, Plachta) – EQ
- 2:1 – 14:17 – Pföderl (Mik, Hördler) – EQ
- 3:1 – 16:14 – Bennett (Solow, Greco) – EQ
- 4:1 – 18:28 – Mattinen (Reichel, Michaelis) – PP1
- 4:2 – 22:50 – Byron (Bergmann) – SH1
- 4:3 – 27:55 – Kirk (Noebels, Pföderl) – PP1
- 5:3 – 29:12 – Plachta (Greco, Solow) – PP1
- 6:3 – 33:26 – Schütz (Michaelis, Gawanke) – PP1
- 7:3 – 33:54 – Greco (Esposito, Solow) – PP1
- 7:4 – 55:31 – Kirk (Pföderl, Reinke) – PP1
- 7:5 – 55:31 – Reinke (Noebels, Kirk) – PP1
- 8:4 – 59:44 – Ehl (Reichel) – EN
Strafen
- Adler Mannheim: 17 (7, 4, 6) Minuten – Eisbären Berlin: 40 (7, 31, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Martin Frano, Andre Schrader (Jan Philipp Priebsch, Denis Menz)