4:1-Heimsieg über die 99ers
Souveräner 4:1-Sieg über Graz
Die Eisbären Berlin können beim Heimspielauftakt der Champions Hockey League den ersten Sieg in der laufenden CHL-Hauptrunde verbuchen. Die Berliner bezwangen den österreichischen Meister Graz99ers am Freitagabend im ausverkauften Wellblechpalast mit 4:1.
Die Gastgeber waren von Beginn an die aktivere und bessere Mannschaft. Nachdem die ersten Chancen noch ungenutzt blieben, überstand der Hauptstadtclub auch eine Unterzahlsituation schadlos. Dann erzielte Leo Pföderl (10.) den ersten Treffer des Abends. In der Folge blieben die Eisbären weiter das tonangebende Team und Markus Vikingstad (19.) erhöhte für den deutschen Meister. Kurz vor Ende des Startdrittels sorgte erneut Pföderl (20./PP1) im Powerplay für das 3:0 Berlins. Im mittleren Spielabschnitt kamen die Grazer dann besser ins Spiel. So konnten die 99ers durch Christopher Collins (28./PP1) in Überzahl verkürzen. Im weiteren Spielverlauf war die Partie von Zweikämpfen geprägt, ohne dass eine Mannschaft das Kommando übernehmen konnte. In der Schlussphase des Mitteldrittels hatten dann die Eisbären wieder mehr Spielanteile, es fiel jedoch kein weiterer Treffer. Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Eric Mik (41.) für die Berliner. In der Folge verpassten die Gastgeber einen weiteren Treffer, sodass es schlussendlich beim 4:1-Heimsieg blieb.
Bereits am Sonntag, den 13. September sind die Eisbären Berlin wieder in Europas Eishockey-Königsklasse gefordert. Am vierten Spieltag der CHL-Hauptrunde gastiert Dänemarks Meister Herning Blue Fox im Wellblechpalast. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
„Ich freue mich über unseren ersten Sieg in der CHL. Wir haben eine gute Reaktion auf das letzte Wochenende gezeigt und einen Schritt nach vorne gemacht. Meine Spieler haben über die gesamte Spieldauer vollen Einsatz gezeigt. Das ein oder andere Mal hätten wir besser zu Ende spielen können. Im Startdrittel haben wir das Fundament für den Erfolg gelegt. In den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels lag das Momentum auf der Grazer Seite. Das haben wir uns dann aber wieder zurückgeholt.“
Éric Dubois, Cheftrainer
„Das war ein wichtiger Erfolg für uns. Wir mussten nach dem letzten Wochenende gewinnen. Wir haben aus den beiden letzten Spielen gelernt und gut reagiert. In der Schweiz haben wir kein Eisbären-Hockey gespielt, das wollten wir heute unbedingt besser machen. Es hat Spaß gemacht, im Welli zu spielen. Die Stimmung war herausragend.“
Markus Vikingstad, Torschütze
Endergebnis
- Eisbären Berlin – Graz99ers 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)
Aufstellungen
- Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Geibel, Wissmann (C); Müller (A), Smith; Davidson, Reinke; Kretzschmar – Hördler, Fontaine, Ronning; Mik, Eder, Pföderl; Veilleux, Vikingstad, Krestan; Saffran, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois
- Graz99ers: Wieser (Lagacé, Grascher) – Bjögvik-Holm, Hora; Stapelfeldt, Maier; Hanus, Kirchebner; Gruber, Zündel – Huber, Vela, Swaney; Dobnig, Collins, Currie; Ganahl, Schiechl, Feldner; Gadzhiev, Moosbrugger, Lippitsch – Trainer: Dan Lacroix
Tore
- 1:0 – 09:36 – Pföderl (Eder) – EQ
- 2:0 – 18:17 – Vikingstad (Mik) – EQ
- 3:0 – 19:21 – Pföderl (Wissmann) – PP1
- 3:1 – 27:33 – Collins (Feldner, Hora) – PP1
- 4:1 – 40:35 – Mik (Ronning, Fontaine) – EQ
Strafen
- Eisbären Berlin: 10 (2, 2, 6) Minuten – Graz99ers: 10 (2, 0, 8) Minuten
Schiedsrichter
- Kilian Hinterdobler, Zsombor Pálkövi (Maksim Cepik, Lukas Pfriem)