2:0-Führung nicht genutzt
Knappe Niederlage in der Kurpfalz
Die Eisbären Berlin müssen in der laufenden Spielzeit der PENNY DEL die erste Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen am Sonntag in der Neuauflage des letztjährigen Finales bei den Adler Mannheim knapp mit 3:4.
Die Eisbären erwischten einen Blitzstart und gingen bereits nach 120 Sekunden durch Jonas Müller (1.) und Ty Ronning (2.) mit 2:0 in Führung. Die Adler fanden jedoch eine schnelle Antwort und konnten wenig später durch Anthony Greco (4.) verkürzen. In der Folge setzte der Hauptstadtclub die Gastgeber weiter im Forecheck unter Druck. Matthias Plachta (10./PP1) konnte dann jedoch im Powerplay für die Kurpfälzer egalisieren. So ging es mit einem 2:2-Remis in die erste Pause. Auch zu Beginn des Mitteldrittels war Berlin zunächst die bessere Mannschaft. Dann drehte Tom Kühnhackl (26.) das Spiel zugunsten der Mannheimer. Im weiteren Verlauf beruhigte sich das Spiel etwas, beide Teams kamen aber weiterhin zu Abschlussmöglichkeiten. Es fiel jedoch kein weiterer Treffer mehr im mittleren Spielabschnitt. Im Schlussdrittel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zunächst gelang Manuel Wiederer (49./SH1) in Unterzahl der Berliner Ausgleichstreffer. Die Adler konnten jedoch direkt nach Ablauf derselben Strafzeit erneut in Führung gehen. Justin Schütz (50.) erzielte das vierte Tor der Kurpfälzer. Die Eisbären versuchten bis zum Schluss noch zum erneuten Ausgleich zu kommen, es blieb jedoch beim knappen 3:4 aus Berliner Sicht.
Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 25. September wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Kölner Haien. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
„Unser Start ins Spiel hat mir sehr gefallen, wir waren von Beginn an bereit und sind direkt gut in den Forecheck gekommen. Mit dem Anschlusstreffer wechselte dann das Momentum ein wenig auf die Seite Mannheims und sie konnten im Powerplay ausgleichen. Von da an war es ein harter Kampf zweier guter Mannschaften. Am Ende waren die Special Teams heute entscheidend. Wir können uns noch in verschiedenen Bereichen verbessern, daran werden wir arbeiten.“
Éric Dubois, Cheftrainer
„Wir haben vollen Einsatz gezeigt. Man hat aber gesehen, dass die Saison noch jung ist. Wir haben noch viel Verbesserungspotenzial. Heute waren die Special Teams spielentscheidend. Daran können wir ansetzen.“
Freddy Tiffels, Stürmer
Endergebnis
- Adler Mannheim – Eisbären Berlin 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)
Aufstellungen
- Adler Mannheim: Hildebrand (Franzreb) – Renouf, Mattinen; Gilmour, Fohrler; Poirier, Gawanke; Nieleck – Schütz, Brown, Reichel; Bennett, Solow, Greco; Heim, Esposito, Plachta; Kühnhackl, Calce, Ehl – Trainer: Dallas Eakins
- Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Wissmann (C), Müller; Geibel, Mik; Davidson, Smith; Reinke – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Fontaine, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois
Tore
- 0:1 – 00:56 – Müller (Ronning, Kirk) – EQ
- 0:2 – 02:00 – Ronning (Kirk) – EQ
- 1:2 – 03:05 – Greco (Solow) – EQ
- 2:2 – 09:43 – Plachta (Gilmour, Esposito) – PP1
- 3:2 – 25:07 – Kühnhackl (Calce, Ehl) – EQ
- 3:3 – 48:06 – Wiederer (Geibel, Hördler) – SH1
- 4:3 – 49:15 – Schütz (Reichel, Brown) – EQ
Strafen
- Adler Mannheim: 12 (2, 4, 6) Minuten – Eisbären Berlin: 2 (2, 2, 2) Minuten
Schiedsrichter
- Jan Hribrik, David Cespiva (Patrick Laguzov, Jan Philipp Priebsch)