Penaltysieg in Nürnberg

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14.11.2025

2 Punkte in Mittelfranken errungen

Die Eisbären Berlin haben das erste Spiel nach der Länderspielpause gewonnen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Nürnberg Ice Tigers in einer mitreißenden Partie mit 5:4 nach Penaltyschießen durch.  

Die Eisbären starteten gut ins Spiel und gingen direkt im ersten Powerplay durch Marcel Noebels (4./PP1) in Führung. Der Hauptstadtclub blieb in der Folge tonangebend und Ty Ronning (12.) baute den Berliner Vorsprung mit seinem zehnten Saisontor weiter aus. Nürnbergs Charlie Gerard (13.) konnte jedoch wenig später den Anschluss herstellen und Samuel Dove-McFalls (18.) gelang noch vor der ersten Pause der Ausgleich. Zu Beginn des Mittelabschnitts drehte Brett Murray (24./PP1) dann die Partie in Überzahl zugunsten der Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf blieben die Franken zunächst die bessere Mannschaft. Die Eisbären fanden dann aber auch wieder in die Partie und drückten auf den Ausgleich. Dieser gelang Eric Mik (40.) kurz vor Ende des mittleren Spielabschnitts. Im Schlussdrittel ging es hin und her. Zunächst hatten die Berliner Vorteile, dann wechselte das Momentum auf die Seite der Nürnberger. Evan Barratt (58.) brachte die Ice Tigers dann kurz vor Spielende erneut in Front. Die Gäste warfen dann alles nach vorne, brachten den sechsten Feldspieler zugunsten des Torhüters und kamen durch Ronning (59./6-5) noch zum 4:4-Ausgleich. So ging es in die Verlängerung. In der Overtime überstanden die Berliner eine Unterzahlsituation schadlos, Jake Hildebrand im Berliner Tor vereitelte mehrere gute Nürnberger Abschlussmöglichkeiten.  Da auch die Eisbären ihre Chancen nicht nutzen konnten, ging es ins Penaltyschießen. Im Shootout erzielte Liam Kirk (65./PS) dann den entscheidenden Treffer zum 5:4-Auswärtssieg für Berlin.    

Am kommenden DEL-Spieltag sind die Eisbären Berlin wieder in der heimischen Uber Arena im Einsatz. Am Sonntag, den 16. November gastieren die Löwen Frankfurt in der Bundeshauptstadt. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.   

„Es war ein sehr hartes Spiel für uns. Wir hatten einen sehr guten Start in die Partie. Wir haben einfach und mit hohem Tempo gespielt. Nach Nürnbergs Ausgleich war es dann aber ein anderes Spiel. Die Ice Tigers haben viel Druck aufgebaut, worauf wir keine Antwort hatten. Der Gegentreffer kurz vor Schluss war eine schwere Situation. Wir haben dennoch eine Lösung gefunden. Wir müssen aus der heutigen Partie lernen. Wir können besser spielen, das müssen wir aber auch abrufen.“

Serge Aubin, Cheftrainer

„Am Ende des Tages haben wir die zwei Punkte gewonnen, das ist das Wichtigste. Wir müssen unser Spiel aber über die gesamte Spieldauer durchziehen. Wir hatten einen großartigen Start und konnten mit zwei Toren in Führung gehen. Dann haben wir aber nachgelassen und Strafen gezogen. So ist das Momentum auf die Nürnberger Seite gewechselt. Unser Penalty Killing in der Verlängerung war sehr gut. Wir haben dann einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Wir machen es uns aber schwer. Daraus müssen wir lernen.“

Liam Kirk, Siegtorschütze

Endergebnis

  • Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5 n. P. (2:2, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1)

Aufstellungen

  • Nürnberg Ice Tigers: Treutle (Ganz) – Karrer, Headrick; Böttner, Haiskanen; M. Weber, J. Weber – Heigl, Dove-McFalls, Gerard; Eham, Meireles, Spezia; Murray, Barratt, Ustorf – Trainer: Mitch O‘Keefe
  • Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Lancaster; Mik, Reinke; Smith, Panocha; Leden – Bergmann, Vikingstad, Eder; Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Byron, Kirk; Hördler, Wiederer, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin       

Tore

  • 0:1 – 03:50 – Noebels (Lancaster) – PP1
  • 0:2 – 11:39 – Ronning (Pföderl) – EQ
  • 1:2 – 12:08 – Gerard (Heigl, Dove-McFalls) – EQ
  • 2:2 – 17:22 – Dove-McFalls (Heigl, Gerard) – EQ
  • 3:2 – 23:06 – Murray (Barratt, Haiskanen) – PP1
  • 3:3 – 39:06 – Mik (Pföderl, Tiffels) – EQ
  • 4:3 – 57:12 – Barratt (Murray, Meireles) – EQ
  • 4:4 – 58:59 – Ronning (Kirk, Veilleux) – 6-5
  • 4:5 – 65:00 – Kirk – PS

Strafen

  • Nürnberg Ice Tigers: 14 (4, 6, 2, 2, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 16 (6, 2, 4, 4, 0) Minuten 

Schiedsrichter

  • Sean MacFarlane, Achim Moosberger (Markus Merk, Joshua Römer)
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