Die Berliner Energie | GASAG

28.12.2012 3:1-Sieg gegen den ERC

Vier Siege nacheinander. Das ist die Bilanz der Eisbären aus den letzten Spielen. So lässt sich doch dem Jahresende erfreut entgegen blicken. Und das letzte Heimspiel in der ausverkauften o2 World konnte sich auch sehen lassen, wie Mads Christensen es nach dem Spiel ausdrückte: “Das Spiel hatte ein bisschen was von Play-Off-Hockey.”.
Doch in den ersten fünf Minuten des ersten Drittel tasteten sich die beiden Mannschaften erst einmal ab. Aber, als wäre es verabredet gewesen, kamen sowohl die Eisbären, als auch die Ingolstädter nach diesen ersten Minuten langsam in Fahrt und das Resultat: ein paar gute Torchancen auf beiden Seiten. Die Zuschauer bekamen ein Spiel zu sehen, das offensives Eishockey von beiden Teams zeigte. Allerdings noch nicht in einem Torerfolg endete.

Eins gleicht dem anderen. Das hätte man über die ersten beiden Drittel gegen den ERC sagen können. Wenn da nicht diese vielen Strafzeiten gewesen wären. Die Hauptschiedsrichter Schimmm und Vogl hatten im zweiten Drittel insgesamt 28 Strafminuten vergeben(2+10 Minuten davon bekam Darin Olver wegen eines Checks gegen den Nacken- und Kopfbereich). Und, wie sollte es auch anders sein, aus einer der vielen Vier-gegen-vier-Situationen fiel dann auch das 1:0 für die Panther. Derek Hahn stand alleine im Slot und hatte ausreichend Zeit, Zepp auszuspielen.

Tor oder nicht Tor, das war die erste Frage, die das letzte Drittel bereits nach drei Spiel-Minuten aufwarf. Nachdem Mads Christensen aufs Tor von Ian Gordon schoss, schlitterte der Puck die Torlinie entlang – doch anscheinend schlitterte er nicht weit genug – das Tor wurde nicht gegeben. Aber nur 81 Sekunden später sorgte Eisbären-Topscorer Danny Brière dafür, dass der Puck auch wirklich im Netz landete. Brière fuhr in den Slot, bekam den Pass von André Rankel, der hinter dem Ingolstädter-Tor stand und schoss links oben zum Ausgleich ein (45.). Von diesem Moment an drehten die Berliner auf und drängten auf den Siegtreffer. Aber gute fünf Minuten vor Spielende stellte sich erst einmal wieder die gleiche Frage wie zu Beginn des Drittels – Tor oder kein Tor. Dieses Mal mussten die Panther auf die Entscheidung der Schiedsrichter warten. Rob Zepp war mit dem Puck zusammen ins Tornetz geschoben worden. Und die Frage Tor oder kein Tor, wurde wieder mit “kein Tor” beantwortet.
Nach dieser kurzen Unterbrechung konnten die Eisbären die Ingolstädter weiter unter Druck setzen und das wurde mit Erfolg gekrönt: Jimmy Sharrow schoss von der blauen Linie, Conboy blockte den Schuss, Darin Olver stand bereit für den Abpraller und traf zum 2:1 (56.). Dem ERC nutze weder eine Auszeit, noch das Herausnehmen des Torhüters, zugunsten eines sechsten Feldspielers, etwas.
Angefeuert von den Zuschauern gelang André Rankel noch der Treffer ins leere Tor. Endstand 3:1. “Im dritten Drittel haben wir überragend  gespielt. Das hat sich dann auch ausgezahlt.”, sagte André Rankel nach der Partie.

Die Spieler feierten den Sieg und ließen sich nach noch gebührend von ihren Fans ins neue Jahr verabschieden. Die Eisbärenfankurve gab heute übrigens ein schönes geschlossenes Bild ab. Beim Red Block Day sponsorte Eisbären-Hotelpartner RAMADA 4000 rote Shirts für die stimmungsvollste Ecke der o2 World. Die Fans designten die Shirts selbst und verteilten diese zugunsten einer Spende für die Björn-Schulz-Stiftung bzw. den Eisbären-Nachwuchs ebenfalls selbst.

Das nächste Spiel der Eisbären findet am 30.12.12 um 16.30 Uhr in Krefeld statt. Zuhause spielt der Meister erst wieder im neuen Jahr, am 11.01.2013 (19.30 Uhr). Dann sind die Augsburger Panther zu Gast in der o2 World Berlin.

Romy Srocke

  • Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt 3:1
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