Dreifacher Oppenheimer entscheidet das Derby

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22.11.2015

Dreifacher Oppenheimer entscheidet das Derby

Das Duel zwischen den Anschutz-Clubs beendete das Heimspielwochenende. Das Spiel der Eisbären Berlin gegen die Hamburg Freezers ging über die volle Distanz. Die Gäste gewannen mit 3 zu 2 im Penaltyschießen.

Für die Eisbären war es ein Novum in dieser Saison, denn bisher hatten sie sich noch nicht im Penaltyschießen behaupten müssen. Thomas Oppenheimer bezwang Berlins Torhüter Petri Vehanen zweimal während der regulären Spielzeit und verwandelte als einziger Schütze seinen Penalty. "Nach zwei Auswärtsniederlagen haben wir ein solides Auswärtsspiel bestritten," sagte Marcel Müller. "Berlin hat es im Powerplay geschafft, doch noch den Ausgleich zu erzielen".

Beide Mannschaften liefen sich anfangs noch warm. Dabei hatten die Gäste aus Hamburg die größere Effizienz und erzielten das erste und einzige Tor im ersten Drittel. Julian Talbot musste in der 14. Spielminute wegen einem unkorrektem Körperangriffs in der Strafbank Platz nehmen. Das Unterzahlspiel der Gastgeber hielt stark dagegen. Die vier Berliner hätten die zwei Minuten auch fast unbeschadet überstanden – aber genau da schlug Thomas Oppenheimer zu. Adam Mitchell passte einmal komplett quer über die gesamte Breite des Feldes. Der Puck sprang zurück ins Feld und Oppenheimer hämmerte ihn in den Winkel (15:19).

Jeder der 12.720 Zuschauer merkte, dass sich der Freezer Oppenheimer anscheinend sehr viel vorgenommen hatte. Die Gäste setzten die Eisbären unter Druck. Bei einer 3-auf-1 Situation schippte Philippe Dupuis auf der linken Seite den Puck ins Angriffsdrittel. Marcel Müller spurtete hinterher und passte blitzschnell vors Tor. Da stand er schon zum Einschuss bereit und musste nur noch seine Kelle geschickt hinhalten. Oppenheimer erzielte sein zweites Tor am heutigen Nachmittag. Torhüter Petri Vehanen sah etwas unglücklich bei dem Treffer aus (27:09). Als dann später Michael Davies wegen Hakens in die Kühlbox musste, hatte ein eingeübter Spielzug der Berliner Erfolg. Darin Olver gewann das Bully und spielte an die blaue Linie. Dort stand Micki DuPont goldrichtig und der zog ab (30:30). Etwas später musste Petri Vehanen all sein Können als Torhüter unter Beweis stellen und hielt seine Eisbären im Spiel.

Seine Mannschaftskollegen bedankten sich und zahlten es mit dem Ausgleichstor während des Abschlussabschnitts zurück. Die Schiedsrichter hatten Christoph Schubert wegen Stockschlags zum Durchschnaufen geschickt. In der folgenden Überzahlsituation bezogen die Hausherren Stellung. Es dauerte nicht lange und Darin Olver war freigespielt. Als Schütze an der blauen Linie positioniert nahm er sich die Zeit die er brauchte und pfefferte das Spielgerät unten links ins lange Eck (51:02). Beide Tore tat den Eisbären jeweils gut. Danach waren sie für lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft. Doch leider gewinnt man ein Spiel nicht nur mit hohem Einsatz - der Puck muss ins Tor. "Vielleicht haben wir zur Zeit etwas Probleme mit dem Tore schießen," bestätigte Constantin Braun. "Hamburg kam mit viel Druck. Wir haben einen zwei Tore Rückstand ausgemerzt, dass muss man gegen die Freezers auch erstmal schaffen. Penaltyschießen ist letztlich leider immer ein Glücksspiel," fasste er das Duel zum Abschluss zusammen. kf

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