1:4, 5:4, 5:6 - Eisbären ohne Punkte in Straubing

1:4, 5:4, 5:6 - Eisbären ohne Punkte in Straubing

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19.01.2018

1:4, 5:4, 5:6 - Eisbären ohne Punkte in Straubing

Die Eisbären Berlin unterlagen am Freitagabend den Straubing Tigers mit 5:6. Vor 4000 Zuschauern erzielten James Sheppard, Jens Baxmann, Louis-Marc Aubry, Thomas Oppenheimer und Jonas Müller die Tore für die Berliner. 

Am Ende der Partie standen für die Eisbären sogar mehr Schüsse aufs gegnerische Tor  als für die Straubinger zu Buche, am Ende standen die Eisbären aber auch, wie schon in den drei Auswärtsspielen zuvor, mit leeren Händen da. Und das, obwohl die Berliner, nachdem sie bereits mit 1:4 kurz vor Ende des letzten Drittels zurücklagen, eine starke Aufholjagd starteten und sogar zwischenzeitlich mit 5:4 führten. 

Die Eisbären starteten physisch präsent, kamen aber im ersten Drittel nicht in die Partie und kassierten folgerichtig auch das 0:1. Im zweiten Drittel dann folgten in einer doppelten kleinen Strafzeit gegen James Sheppard zwei Powerplay-Tore der Tigers zum 3:0. Die Eisbären hofften bereits in Minute 26 auf den Anschluss, aber die Schiedsrichter gaben einen Treffer André Rankels aufgrund einer Schlittschuh-Kickbewegung nicht. Er hatte wohl den Puck nicht mehr mit dem Schläger berührt. In der 34. Minute dann doch das 1:3 nach einem Schuss von James Sheppard. Und Straubing erhöhte schnell wieder auf 4:1. Doch im ersten Powerplay der Eisbären im Spiel überhaupt erzielte Jens Baxmann mit seinem 50. DEL-Treffer im 784. Spiel den 2:4-Anschluss und das 44 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels. 

In den Schlussabschnitt starteten die Eisbären drangvoll, zielstrebig und erarbeiteten sich eine Vielzahl von Chancen und somit auch endlich mal wieder das Glück des Tüchtigen. Mit zwei fast identischen Toren, einem Querpass vorm Tor entlang von links nach rechts, glichen die Berliner durch Aubry (47. Minute) und Oppenheimer (50. Minute) auf Vorlage von Rankel und MacQueen aus. 48 Sekunden nach dem 4:4 schoss Jonas Müller von der blauen Linie und traf genau links oben ins Eck zum 5:4 und der erstmaligen Führung. Diese aber konnten die Berliner nicht ins Ziel retten. Straubing gelangen zwei weitere Überzahltreffer, den Eisbären, trotz eines 6 gegen 4 am Ende des Matches, keiner weiter. 

Die Eisbären Berlin schossen also endlich mal wieder ein paar Tore, kassierten aber viel zu viele Strafzeiten und dann auch Tore in Unterzahl. In Köln besteht am Sonntag ab 16:30 Uhr die Chance zur Wiedergutmachung. 

 

Tore:

1:0 Connolly, Mike (Loibl, Stefan, Dotzler, Alexander) , EQ, 10:28
2:0 Williams, Jeremy (Mitchell, Adam) , PP1, 22:33
3:0 Oblinger, Alexander (Madaisky, Austin) , PP1, 23:39
3:1 Sheppard, James (Backman, Sean, Baxmann, Jens) , EQ, 33:15
4:1 Oblinger, Alexander (Zalewski, Michael) , EQ, 35:42
4:2 Baxmann, Jens (Oppenheimer, Thomas, MacQueen, Jamie) , PP1, 39:16
4:3 Aubry, Louis-Marc (Rankel, André, Noebels, Marcel) , EQ, 46:48
4:4 Oppenheimer, Thomas (MacQueen, Jamie, Olver, Mark) , EQ, 49:06
4:5 Müller, Jonas (Noebels, Marcel) , EQ, 49:54
5:5 Mitchell, Adam (Williams, Jeremy) , PP1, 54:20
6:5 Edwards, Maury, PP1, 58:22

Strafminuten:

Eisbären Berlin: 12 (4, 4, 4) 
Straubing Tigers: 6 (0, 2, 4) 

Zuschauer: 3984

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