1:2 in Pink in Mannheim

1:2 in Pink in Mannheim

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24.10.2015

1:2 in Pink in Mannheim

Die Eisbären Berlin unterlagen am Freitagabend den Adlern Mannheim mit 1:2. In einem engen Spiel mit guter Geschwindigkeit und einigen Torchancen auf beiden Seiten, blieb der deutsche Meister am Ende vor etwas mehr als 12.000 Zuschauern aufgrund zweier Überzahl-Treffer siegreich.

Jamie Tardif brachte die Mannheimer im Powerplay in der 12. Spielminute in Führung. Als Constantin Braun auf der Strafbank saß, standen die Berliner gut im Penalty-Killing, passten jedoch einmal nicht auf, Sinan Akdag spielte einen langen Pass an die blaue Linie des Eisbären-Drittels, Tardif nahm die Scheibe auf und verwandelte unter die Latte von Petri Vehanens Gehäuse. Die Eisbären hatten durchaus auch ihre Torchancen und das waren bei zwölf Torschüssen gar nicht so wenige, Dennis Endras aber im Kasten der Mannheimer hielt fehlerlos.

In Abschnitt 2 glichen die Eisbären nach einer wunderschönen Kombination über Darin Olver und Barry Tallackson zu Marcel Noebels zum 1:1 aus. Es war der erste DEL-Treffer von Noebels in dieser Saison. Die Eisbären hatten nach diesem Tor Rückenwind und spielten mehrfach in Überzahl. Einmal sogar für komplette 120 Sekunden gleich doppelt. Aber, sie konnten ihre Powerplays nicht nutzen. Die Mannheimer machten es besser. Christoph Ullmann brachte die Adler in der 37. Minute mit einem Schuss ins linke obere Eck wieder in Führung.

Im Schlussabschnitt hatten die Berliner einige gute Szenen, die besseren Einschusschancen besaßen aber die Mannheimer. Der EHC hielt das Match jedoch bis zum Ende offen. Der Ausgleich gelang allerdings trotz der Herausnahme von Petri Vehanen zugunsten eines sechsten Feldspielers 61 Sekunden vor Schluss nicht mehr.

Adler Mannheim - Eisbären Berlin Endstand 2:1 Tor: Noebels (27.) #ebb #amebb

Stimmen zum Spiel

Uwe Krupp: „Ich glaube, wir haben heute ein gutes Eishockeyspiel gesehen. Beide Mannschaften haben hart gearbeitet. Mannheim hat stark begonnen und in den ersten zehn Minuten viel Druck ausgeübt. Wir sind einige Male in unserm Drittel hängen geblieben. Aus dem ersten Drittel sind wir mit 1:0 rausgekommen, als Mannheim in Überzahl den Breakaway hatte. Im zweiten Drittel sind wir besser ins Spiel gekommen, hatten ein paar gute Chancen und ich glaube der entscheidende Faktor war das 5 gegen 3, wo Mannheim einen guten Job in Unterzahl gemacht hat und wir nicht so gut in der Ausführung waren, wie wir uns das vorstellen. Das war ein enges Spiel mit 2:1 und da müssen dir deine Special Teams helfen. Heute waren Mannheims Special Teams besser. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, im Gegenteil. Am Ende haben sich Mannheims bestes Powerplay der Liga und das zweitbeste Unterzahlspiel bezahlt gemacht.“

Greg Ireland: „Als allererstes, was für ein tolles Spiel. Das war heute ein Spiel mit einer sehr guten Geschwindigkeit, das für die Zuschauer richtig gut anzuschauen war heute Abend. Wir hatten das Glück, dass der Puck an einigen Stellen für uns in die richtige Richtung gesprungen ist. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden und das waren unsere Special Teams. Die haben heute richtig gut funktioniert. Beide Teams haben mit viel Energie und Leidenschaft gespielt. Die Fans haben uns heute Abend wirklich richtig gut unterstützt, davor muss ich meinen Hut ziehen. Es war schön, heute bei diesem schnellen Eishockeyspiel dabei gewesen zu sein. Dankeschön.“

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