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29.10.2012 Sven Felski tritt zurück

Eisbärenstürmer Sven Felski gab heute auf einer Pressekonferenz in der o2 World Berlin seinen Rücktritt vom aktiven Eishockey bekannt. Das 37-Jährige Eisbären-Urgestein wird dem DEL-Rekordmeister jedoch weiterhin erhalten bleiben. Sven Felskis Rückennummer 11 wird bei den Eisbären allerdings nicht mehr vergeben werden.

An dieser Stelle haben wir nicht nur Stimmen von den Teilnehmern der Pressekonferenz zusammengetragen, sondern auch zwei weitere eingesammelt. Lest hier, was heute von und über Sven Felski als Mensch und als Spieler gesagt wurde.

Sven Felski: „Das ist sicherlich heute mein schwerste Tag in meiner sportlichen Karriere. Ich liebe ja diesen Sport nicht nur, sondern lebe ihn auch. Leider muss ich aber aufgrund der ärztlichen Atteste und Berichte heute den Rücktritt von meiner aktiven sportlichen Laufbahn bekannt geben. Das fällt mir natürlich nicht leicht heute, denn ich habe ja 20 Jahre gespielt.Von den Ärzten wurde mir mitgeteilt, dass das Risiko einfach zu groß ist. Wenn das linke Knie aber nicht mehr mitmacht, muss man da vielleicht doch mal zurückstecken. Auf der anderen Seite bin ich natürlich sehr stolz darauf, dass ich 20 Jahre Leistungssport machen konnte und dann auch noch beim selben Verein. Dann möchte ich natürlich auch noch einigen Leuten danken. Als allererstes unseren Fans, die uns, und speziell auch mich, die ganze Zeit immer wahnsinnig unterstützt haben. Dem Verein möchte ich natürlich auch danken, ganz besonders Peter John Lee, der immer hinter mir stand. Auch bei den ganzen Mannschaftskollegen, die ich über die gesamte Zeit kennen gelernt habe und mit denen ich viele Erfolge erreichen durfte, möchte ich mich bedanken. Und dann natürlich danke ich auch der Familie, die sehr oft zurückstecken musste!“

Cheftrainer Don Jackson: “Ich bin sehr froh darüber, dass ich mit Sven zusammenarbeiten durfte. Er stand in unserm Team immer für ausgezeichnetes Talent und einen tollen Charakter. Er war einer unserer besten Wettkämpfer in unseren wichtigsten Spielen und hat in seiner Karriere viele wichtige Tore für die Eisbären geschossen. Ich wünsche ihm für seine zukünftige berufliche Laufbahn viel Glück. Er wird bei den Eisbären Berlin immer präsent sein.“

Teamkapitän André Rankel: “Felle wird immer zur Mannschaft gehören. Trotzdem ist er natürlich nicht zu ersetzen. Ich freue mich darüber, dass er weiterhin ein Eisbär bleibt.“

Eisbären-Geschäftsführer Billy Flynn: „Im September 1994 war ich Trainer bei den Preussen und als ich Felle getroffen habe, sagte ich zu ihm, Felle, dein Club müssen die Preussen sein. Im November 1994 war ich Sportdirektor bei den Eisbären. Dann habe ich gesagt, Felle natürlich musst du hier bleiben, dein Club sind die Eisbären. Ich bin sehr sehr froh, dass er nur beim zweiten Mal zugehört hat. Felle war immer ein Vorbild als Spieler und als Mensch. Er hat immer den jungen Spielern gezeigt, wie man gewinnt und kämpft. Ich glaube, kein Spieler hat mehr für seinen Club und seine Stadt getan. Wir bedanken uns bei Felle für 1000 Spiele, 6 Meisterschaften und 20 Jahre Loyalität gegenüber den Eisbären.“

Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee: „Wir sind sehr dankbar, dass Svenni so lange bei uns war. Ein Dank geht auch als allererstes an Hartmut Nickel, der ihn vom Eiskunstlauf zum Eishockey geholt hat. Vielleicht hätte er auch im Eiskunstlauf Gold gewonnen, aber wir sind froh, dass er bei uns war. Ich glaube, es ist einmalig, dass ein Spieler so lange bei einer Mannschaft bleibt. Er hatte sicher die Möglichkeit zu wechseln, ist aber immer treu geblieben. Ich glaube, wir reden nicht nur über den Eishockeyspieler, auch menschlich war er sehr vorbildlich. Er hat viel Einfluss auf unsere jungen Spieler gehabt. (…) Zum Beispiel mit Frank Hördler war er sehr lange zusammen auswärts aufm Zimmer zusammen. Franky ist in dieser Saison etwas verloren und findet es glaube ich komisch, dass Svenni nicht da ist. (…) Jetzt hat er eine neue Herausforderung vor sich. Wir werden einen Platz für ihn bei uns im Management finden, er kann uns da sicher sehr gut helfen und ich hoffe, dass er, ähnlich wie ich, auch auf der anderen Seite (des Spielerdaseins) ein paar Meisterschaften gewinnen kann. Vielen Dank, Svenni!“

Dr. Klaus Haschker, Leiter Konzernkommunikation von Eisbären-Hauptsponsor GASAG: „Ich freue mich natürlich, dass wir hier bei diesem sicherlich nicht ganz einfachen Termin von Sven dabei sein dürfen. Und ich brauche zu diesem Thema eigentlich nur eins sagen, mein Zugangskennwort für das Intranet der GASAG war bis heute immer Felski11. Ich glaube, das sagt schon einiges. Ich bin seit 1999 bei der GASAG und seit 2000 auch für das gesamte Sponsoring unseres Unternehmens zuständig. Ich kann mir, wie viele andere auch, die Eisbären ohne Sven Felski gar nicht so richtig vorstellen. Er war all die Jahre ein sehr fairer, ein großer, ein dynamischer Sportler, ein Mensch, der auch wirklich sehr viel mit uns gemeinsam gemacht hat. Wir sind auch sehr stolz auf seine Karriere. Wie wir überhaupt sehr stolz auf die Eisbären sind. Ich denke, es war eine unserer besten Entscheidungen uns bei den Eisbären zu engagieren und ich denke, wir werden dieses Engagement auch fortsetzen. Ich wünsche Sven alles Gute für seine weitere Karriere und freue mich, dass er den Eisbären erhalten bleibt.“

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