16. Mai 2012 // 11:38 Uhr
An dieser Stelle schicken wir einen Applaus über den Teich an unseren Bruder, die @lakings für die Playoff-Leistung 2012. Keep it going!
Deutscher Meister: 2005, 2006, 2008, 2009, 2011, 2012
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Die Eisbären Berlin schlugen am Sonntagnachmittag die Grizzly Adams Wolfsburg vor 3201 Zuschauern in der Volksbank BraWo Eisarena mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Darin Olver in der 8. Minute.
Es war wieder mal ein sehr stimmungsvolles Match zwischen den Niedersachsen und den Hauptstädtern! Dies wurde schon weit vor dem Spiel klar, als nämlich die rund 800 mitgereisten Eisbärenfans mit einem plötzlich aufbrandenden Jubelsturm ihr Lieblingsteam zum Warm-Up auf dem Eis begrüßten. Das Spiel an sich war für ein Match, in dem lediglich ein Treffer zu begutachten war, erstaunlich unterhaltsam und wurde von den Eisbären auf sehr hohem Niveau bestritten. Sie knüpften, wie sie es vor hatten, an die Leistung aus Ingolstadt an und spielten schnörkelloses, einfaches und konsequentes Eishockey.
40 Schüssen auf das Tor vom einmal mehr grandios aufgelegten Eisbären-Torwart-Gewächs Daniar Dshunussow standen in der offiziellen Statistik am Ende nur 19 der Gastgeber gegenüber, was auch ansatzweise die Dominanz des Meisters an diesem Tag beschreibt.
Bei einem Schuss war aber auch Dshunussow machtlos. Das goldenen Tor fiel, als Florian Busch den Puck in der achten Spielminute im Drittel hielt, Darin Olver mit einiger Geschwindigkeit die Scheibe aufnahm, freie Bahn hatte, abzog und halbhoch auf der rechten Seite ins Netz traf.
Im weiteren Verlauf der Partie waren die Gastgeber vor allem in Überzahl gefährlich, die Berliner aber hatten da ein paar Mal das Glück des Tüchtigen und Rob Zepp konnte letztendlich seinen Kasten zum zweiten Mal in dieser Saison komplett sauber halten. Dies lag sicher auch daran, dass der Titelverteidiger im Schlussdrittel die Niedersachsen in den ersten zehn Minuten kaum aus ihrem Drittel kommen ließ. Kompakt in der neutralen Zone stehen, stifteten die Eisbären im Forechecking immer wieder starke Unruhe und arbeiteten sich so auch einige gute Chancen heraus.
Ein Treffer aber reichte diesmal für den Sieg. Sodass der größte Jubel der Partie dann auch in der 60. Spielminute zu hören war, direkt nach der Schlusssirene feierten die Berliner Fans ihre Helden des Tages mit dem altbewährten Schlager “Auswärtssiege sind schön”.
Die Statistik zur Partie bei del.org!

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