Die Berliner Energie | GASAG

13.01.2013 2 zu 3 Penaltyniederlage

Vor erneut ausverkauftem Haus unterlagen die Eisbären Berlin den Iserlohn Roosters mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Das erste Drittel glich in vielen Teilen dem ersten Drittel vom vergangenen Freitag. Beide Teams zeigten ihre Offensivqualitäten und erspielten sich so einige Torchancen. Die bis dahin aber zwingenderen Aktionen gingen von den Gästen aus dem Sauerland aus. So startete Jeff Giuliano in der 9. Minute zu einem sehenswerten Konter. Der US-Amerikaner in Diensten der Iserlohner zog gekonnt vor das Eisbären-Tor und versuchte Rob Zepp zu überwinden, doch der Berliner Keeper behielt in dieser Situation die Oberhand – wie auch beim darauffolgenden Nachschuss. In der 12. Minute kamen die Gäste dem ersten Tor noch ein Stückchen näher. Erneut war es Giuliano, jedoch traf er dieses Mal den Pfosten. Keine 10 Sekunden danach war es Iserlohns Topscorer Michael Wolf, der einen Konter erfolgreich abschloss: Aus dem Mitteldrittel heraus startete die Iserlohner Nummer 13 allein auf Zepp zu und tunnelte den Berliner gekonnt zum 0:1. Die Eisbären warteten ebenfalls mit einigen guten Chancen auf, doch sie scheiterten immer wieder an Sebastien Garon, der zwar nicht jede Scheibe festhielt, aber dennoch fehlerfrei blieb. So mussten die Eisbären mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Kabine gehen.

Ins zweite Drittel starteten die Berliner mit einem Powerplay, weil der Iserlohner Derek Pelter noch für 43 Sekunden auf der Strafbank saß. Somit brachten die Hausherren den ersten Druck aufs Iserlohner Tor. Die Roosters waren gerade einmal 3 Sekunden wieder komplett, da schloss Frank Hördler halbhoch zum 1 zu 1 ab. In der Folge schwächten sich die Eisbären selbst: Erst ging Jimmy Sharrow mit seinem Iserlohner Kontrahenten auf die Strafbank und in den folgenden eineinhalb Minuten folgten auch Vincent Schlenker und Frank Hördler Sharrow in die Kühlbox. So kamen die Iserlohner zu einem 5 auf 3 Powerplay, welches sie in der 25. Minute erfolgreich nutzten. Zum zweiten Mal an diesem Nachmittag war es Jeff Giuliano, der sich in die Torschützenliste eintrug. Die Roosters übten viel Druck im Überzahlspiel aus, aber die Berliner hielten stark dagegen. Einen Pass vor das Tor konnten die Eisbären zwar noch erreichen, doch kam das Spielgerät noch zur Iserlohner Nummer 16. Dieser erreichte den verunglückten Pass noch mit seinem Schläger und fälschte zum 1:2 ab. Danach waren es die Gäste aus dem Sauerland, die sich innerhalb kurzer Zeit selbst schwächten. Der zweifache Iserlohner-Torschütze Giuliano sah von der Strafbank aus den Ausgleich der Eisbären durch Kapitän Andrè Rankel. Dieser postierte sich an der blauen Linie und schlenzte die Hartgummischeibe direkt von dort an Caron vorbei zum 2 zu 2. Kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts nahm noch Julian Talbot auf der Strafbank platz. Damit starten die Roosters also mit einem Powerplay in das dritte Drittel.

Die 46 Sekunden Überzahl der Gäste stellten keine Gefahr für das Berliner Tor dar. Die Iserlohner hatten Mühe ihre Aufstellung zu finden und die Berliner verteidigten exzellent. Das dritte Drittel war geprägt von Nickligkeiten auf beiden Seiten, was auch zu Strafen führte. Die Überzahlspiele beider Teams vermochten es aber nicht, die Entscheidung innerhalb der regulären Spielzeit zu finden. So ging es in eine fünfminütige Verlängerung. In dieser hatten zwar die Eisbären die klareren Chancen, aber auch hier wurde der Sieger der Partie nicht ermittelt. So kam es wie es kommen musste: Über die endgültige Punkteverteilung sollte das Penaltyschießen entscheiden. Da hier die Iserlohner gleich zweimal (Wörle & Bell) und die Eisbären nur einmal (Christensen) trafen, konnten sich die Iserlohn Roosters über 2 Punkte freuen und die Eisbären mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben.

Für die Eisbären geht es am kommenden Wochenende zum einen nach Düsseldorf (Freitag, 18.01. – 19:30 Uhr) und zum anderen nach München (20.01. – 16:30 Uhr). Mit dabei wird aller Wahrscheinlichkeit nach Eisbären-Neuzugang Corey Locke sein. Beide Partien werden wieder live über das Eisbären-Internet-Radio übertragen, aber auch der Eisbären-Liveticker versorgt alle Fans mit allen wichtigen Fakten zu den jeweiligen Spielen. Die nächsten Heimspiele der Eisbären Berlin sind für das Wochenende 25.01. – 27.01. terminiert. Der erste Heimgegber werden am Freitagabend ab 19:30 Uhr die Kölner Haie sein und am Sonntagnachmittag gastieren ab 14:30 Uhr die Hamburg Freezers.

Die nächsten Heimspiele

Spielberichte

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