Die Berliner Energie | GASAG

20.11.2011 Eisbären gewinnen 4:2!

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag ihr Auswärtsspiel mit 4:2 bei den Thomas Sabo Ice Tigers gewonnen. Die Tore für die Eisbären Berlin erzielten Darin Olver (2.), Sven Felski, (6.), Barry Tallackson (42.) und erneut Darin Olver (48.).

Die Eisbären hatten sich nach dem gemischten Auftritt am vergangenen Freitag vorgenommen besser zu spielen und einen Drei-Punkt-Sieg einzufahren. Da sollte der Tabellenletzte als Gegner gerade recht kommen. Obwohl, nicht nur taten sich die Berliner in Nürnberg das eine oder andere Mal besonders schwer, vor allem gegen solche von der Papierform her eher schwachen Teams, die gegen den Titelverteidiger besonders motiviert zur Sache gehen, haben die Hauptstädter traditionell ihre Probleme. Umso wichtiger ist ein guter Start in die Partie. Den erwischten die Eisbären auch. Sie schnürten die Gastgeber in ihrem Drittel regelrecht ein, fuhren einen starken Angriff nach dem anderen und konnten in den ersten sechs Minuten zwei Mal zuschlagen. Erst traf Darin Olver nach bereits 83 Sekunden im Nachsetzen, dann war Sven Felski aus ähnlicher Position vier Minuten später erfolgreich. Direkt nach dem 0:2 aus seiner Sicht nahm Ice Tigers-Coach Peter Draisaitl eine Auszeit und die rettete die Franken zusammen mit einer Überzahlsituation, die auch ein kurzzeitiges doppeltes Powerplay beinhaltete, vor einem höheren Rückstand nach Abschnitt 1.

Im Mitteldrittel kamen die Nürnberger besser ins Spiel, hatten mehrere gute Gelegenheiten, auch, weil die Eisbären zu kompliziert und schön spielten. “Rob Zepp hat überragend gespielt”, sagte Berlins Coach Don Jackson nach der Partie und doch musste er durch einen trockenen Schlagschuss von der blauen Linie (TJ Kemp hatte abgezogen) das 2:1 hinnehmen (29. Minute).

Im Schlussdrittel agierten die Eisbären gleich zu Beginn erstmals in numerischer Überlegenheit und konnten diese zum dritten Treffer nutzen. In Minute 42 fälschte Barry Tallackson einen Schlenzer Richie Regehrs unhaltbar zum 3:1 ab. Doch, die der Tabellenletzte gab nicht auf und kam abermals heran. Als TJ Mulock auf der Strafbank saß, traf Yan Stastny in der 47. Minute zum 2:3 aus Gastgebersicht. Der Meister aber schlug nur 48 Sekunden später zurück. Wieder hatte Richie Regehr in Überzahl abgezogen, Darin Olver nach dem Abpraller den Puck aufgenommen und dann mit der Rückhand zum 4:2 ins Tor gehoben. Danach brannte nichts mehr an. Die rund 200 angereisten Bärenfans freuten sich über 3 Punkte in einem mäßigen Spiel und das Team hatte sein Ziel erreicht.

Für den Meister geht es nun am kommenden Freitag (25.11.2011) in Wolfsburg weiter. Dort kommt es ab 19.30 Uhr zur Neuauflage des letztjährigen Finals.

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Deutscher Meister 2012

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