Die Berliner Energie | GASAG

17.02.2012 11 Tore beim Sieg über Krefeld

Die Eisbären Berlin besiegten die Krefeld Pinguine mit 7:4 in der restlos ausverkauften o2 World.

Vor Beginn des Spiels übergaben die Eisbären Berlin in Person von Denis Pederson dem Susan G. Komen e.V. einen Scheck über 10.000 Euro. Diese Summe wurde durch zahlreiche Spenden und der Jersey-Auktion der pinkfarbenen Eisbären-Game-Worn-Trikots erzielt.

In der neunten Minute war es Barry Tallackson, der das erste Tor der Partie erzielte. Vom Bully in der eigenen Zone weg, ging es über die Stationen Frank Hördler und Richie Regehr zielstrebig ins Krefelder Drittel. Dort wartete die Berliner 22 nicht lange und schoss den Puck in die lange Ecke. Die Gastgeber kamen danach immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen, ohne diese allerdings zu nutzen. Die Gäste aus Krefeld kamen auch zu Möglichkeiten, aber ihnen fehlte auch ein wenig Glück. So trafen die Pinguine in der 5. und 15. Minute jeweils nur den Pfosten. Darin Olver startete in der 19. Minute aus der eigenen Zone, Richie Regehr spielte den Puck sehr gut zu und Olver wartete nicht lange und schoss sofort nach Überqueren der blauen Linie aufs Tor. Der Puck schlug unterhalb der Latte ein und sprang dann wieder vor das Tor. Hauptschiedsrichter Steffen Klau erkannte nach kurzem Videostudium das Tor an. In der Pause fasste Stürmer Florian Busch das erste Drittel kurz und knapp wie folgt zusammen: „Wir spielen unkompliziert und bei den Topleuten wie Tallackson und Olver ist dann der Puck auch schnell im Tor.“ Auf die Frage, ob er einen Tipp über den Ausgang des Spiels abgeben möchte, meinte Busch augenzwinkernd: „18:0“. Als Tipp auf das Torschussverhältnis hätte dieser Wert beinahe passen können, denn nach dem ersten Drittel lag dieser bei 17 zu 6 für die Hausherren.

Motiviert kamen beiden Teams aus der ersten Pause, die Eisbären behielten aber weiterhin das sprichwörtliche „Heft in der Hand“ und erspielten sich zahlreiche Chancen. Die Krefelder standen dem in nichts nach und kamen ihrerseits zu einigen Gelegenheiten, doch ein sehr gut aufgelegter Kevin Nastiuk – erstes Spiel seit dem 27.01. – und seine Vorderleute vereitelten diese. In der 33. Minute kam Jonathan Sim zu seinem ersten Heimspieltreffer: Er schoss von links und traf in die lange Ecke. Gut zwei Minuten später trug sich Darin Olver ein zweites Mal in die Torschützenliste ein. Eine scharfe Hereingabe von Richie Regehr fälschte er unhaltbar für Krefelds Scott Langkow zum zwischenzeitlichen 4:0 ab. Gästetrainer Rick Aduono nahm darauf eine Auszeit und rief sein Team zur Räson. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es dann in die zweite Pause.

Die Gastgeber gingen weiterhin konzentriert ihrer Arbeit nach und ließen die Gäste aus der Seidenstadt nicht ins Spiel kommen. Acht Minuten nach Beginn des dritten Drittels konnte Laurin Braun den Puck aus dem Gewühl heraus über die Torlinie bringen. Die Krefelder kamen sechs Minuten darauf zum Anschlusstreffer durch Boris Blank. Duncon Milroy erwischte den bis dahin sehr gut agierenden Kevin Nastiuk auf den falschen Fuß, als dieser versuchte, den Puck um sein Tor zu spielen. Milroy war aber schneller und schob die Scheibe per Bauerntrick ins leere Tor. Und die Krefelder witterten nun ihre Chance. Wiederum Boris Blank war es, der einen schnellen Konter erfolgreich abschließen konnte. Die Eisbären waren nun doch recht lethargisch und dies nutzten die Pinguine zum 5:4 in der 57. Minute durch Andreas Driendl. Daraufhin nahm Don Jackson die fällige Auszeit und rief seine Mannen zur Ordnung. Die nun aufgebaute Spannung auf beiden Seiten konnte Nick Angell 96 Sekunden vor Ende zur 6:4 Führung ummünzen. Kurz darauf nahm Rick Aduono seinen Torhüter vom Eis, die Eisbären nutzten 10 Sekunden vor Spielende diese Chance und Julian Talbot traf ins verwaiste Tor.

Das nächste Heimspiel ist schon für den kommenden Sonntag angesetzt, zu Gast werden dann ab 14:30 Uhr die Panther des ERC Ingolstadt sein.

Statistiken zum Spiel:

Tore:
1:0 Tallackson B. (Hördler F., Regehr R.), EQ
2:0 Olver D. (Regehr R.), EQ
3:0 Sim J. (Felski S., Rankel A.), EQ
4:0 Olver D. (Regehr R., Tallackson B.), 4-4
5:0 Braun L. (Sim J., Felski S.), EQ
5:1 Blank B. (Pietta D., Vasiljevs H.), EQ
5:2 Milroy D. , SH1
5:3 Blank B. (Nycholat L.), EQ
5:4 Driendl A. (Verwey R.), EQ
6:4 Angell N. (Felski S., Braun L.), EQ
7:4 Talbot J. (Christensen M.), EQ

Strafminuten:
Eisbären 4 (0,4,0)
Krefeld 10 (2,4,4)

Torschüsse:
Eisbären 42 (17,17,8)
Krefeld 30 (6,14,10)

Zuschauer:
14.200

Hauptschiedsrichter:
Steffen Klau

  • Eisbären Berlin vs Krefeld Pinguine 7:4
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