16. Mai 2012 // 11:38 Uhr
An dieser Stelle schicken wir einen Applaus über den Teich an unseren Bruder, die @lakings für die Playoff-Leistung 2012. Keep it going!
Deutscher Meister: 2005, 2006, 2008, 2009, 2011, 2012
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Die Eisbären Berlin unterlagen im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga am Sonntagabend mit 2:5 beim Tabellenzweiten Adler Mannheim. Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena waren Darin Olver (26. Minute) und Barry Tallackson (43.) für die Eisbären, sowie Nicholas Dimitrakos (2.), Yanick Lehoux (5. & 27.), Matthias Plachta (32./PS) und Ken Magowan (59.) für die Gastgeber erfolgreich.
Die Adler konnten, obwohl die Eisbären im ersten Abschnitt gleichwertig waren, was die offensiven Chancen angeht, sich bereits innerhalb der ersten 5 Minuten einen Vorteil herausschießen, den sie sich bis zum Spielende nicht mehr nehmen ließen. Bereits nach 64 Sekunden trafen die Gastgeber erstmals ins Netz und erhöhten dann in Minute fünf auf 2:0. Während des gesamten Drittels aber spielten beide Mannschaften in der gegnerischen Zone stark und wirbelten die Abwehrreihen des jeweils anderen durcheinander.
Bereits nach dem ersten Abschnitt aber wurden die Sorgenfalten auf Don Jacksons Stirn erneut größer. Die Berliner mussten schon vor dem Spiel auf sieben Stammspieler verzichten. Neben Dominik Bielke (Kreuzbandriss), Stefan Ustorf (Schädel-Hirn-Trauma), Mads Christensen (Fingerfraktur), Constantin Braun, André Rankel (beide Gehirnerschütterung) und Nick Angell (Hüftprellung) fehlte auch noch Tyson Mulock aufgrund seiner Gehirnerschütterung aus dem Match in Nürnberg. Und nun konnte Denis Pederson aufgrund erneuter Kniebeschwerden das Match nicht fortsetzen.
Nach einer kurzen Reihenänderung, Florian Busch rückte, nachdem er mit Pederson und TJ Mulock begonnen hatte, wieder zu Darin Olver und Barry Tallackson, während deren Sturmpartner aus Drittel 1, Julian Talbot, dann mit TJ Mulock und Laurin Braun agierte.
Die erste Reihe war es dann auch, die den Anschlusstreffer für die Berliner erzielte. Tallackson trug den Puck über die blaue Linie, Busch scheiterte mit seinem Schuss an Brathwaite und Olver nutzte den Abpraller zum 1:2 (26. Minute). Kurz darauf aber die wohl spielvorentscheidende Szene, als die Mannheimer einen Konter nur 51 Sekunden später zum 3:1 zu nutzen verstanden. Prompt war der Rückenwind, den die Bären sich gerade erspielt hatten, schon wieder Geschichte. Mannheim erhöhte dann noch durch einen Penaltyschuss auf 4:1 und übernahm auch sonst dank einiger Powerplays vorübergehend das Kommando.
Im Schlussabschnitt dann aber wieder die Eisbären am Drücker und mit neuer Hoffnung 17 Minuten vor Schluss. Tallackson hatte den Puck rechts oben ins Tor geschossen und ab da drückten die Hauptstädter, bei weiteren Chancen der Mannheimer, auf das dritte Tor. Don Jackson nahm dreieinhalb Minuten vor Schluss den Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber auch das half nichts. Mannheimer konnte 105 Sekunden vor dem Ende das leere Tor treffen und so die Partie endgültig entscheiden.
28 Sekunden vor Schluss dann noch ein unglücklicher Check von Sven Felski, der den Kopf des Mannheimers Seidenberg traf und daraufhin nicht nur mit einer Matchstrafe belegt wurde sondern sich auch dem wild auf ihn los stürmenden und einprügelnden Shawn Belle gegenüber sah. Belle wurde mit einer fünf Minuten sowie einer Spieldauerdisziplinarstrafe genauso duschen geschickt, wie Florian Busch, der emotional und frustriert seinen Schläger aufs Eis warf. Busch entschuldigte sich direkt nach dem Spiel bei den Schiedsrichtern für diese Tat.
Die Eisbären empfangen bereits am Dienstag in der o2 World um 19.30 Uhr die Grizzly Adams Wolfsburg. Wahrscheinlich dann sogar ohne neun Stammspieler, denn Felski ist nach der Matchstrafe automatisch suspendiert. Wie lange er dem EHC fehlen wird, entscheidet die DEL Mitte der Woche.

Liebe Eisbärenfans, um so vielen Fans wie möglich die Fahrten zu unseren Auswärts-Playoff-Spielen zu ermöglichen, sind die Busverantwortlichen schon wieder am Rotieren. Natürlich wird es zu ... mehr
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