16. Mai 2012 // 11:38 Uhr
An dieser Stelle schicken wir einen Applaus über den Teich an unseren Bruder, die @lakings für die Playoff-Leistung 2012. Keep it going!
Deutscher Meister: 2005, 2006, 2008, 2009, 2011, 2012
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Die Eisbären Berlin gewinnen 6:3 beim ERC Ingolstadt. Die Tore für die Eisbären erzielten Kapitän Stefan Ustorf (1. Minute), T.J. Mulock (14. in Unterzahl), Constantin Braun (24.), Sven Felski (38.), Darin Olver (41.) und Richie Regehr (56.) nach toller Vorarbeit von Frank Hördler. Für die Oberbayern waren Sparre (8.), Gawlik (30.) und Ross (40.) erfolgreich.
Eisbärencoach Don Jackson sollte hinterher sagen, dass das es wichtig war „das erste Tor zu schießen“. Sicher hat dabei auch der Zeitpunkt eine Rolle gespielt, zu dem dieser Treffer fiel. Erst 45 Sekunden waren gespielt, als Julian Talbot über links ins Drittel ging, rechts drüben TJ Mulock sah, quer passte, dieser nahm den Puck auf, spielte direkt vors Tor, wo gerade Stefan Ustorf angekommen war und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen zum 1:0 einzuschießen.
Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte man, wollte man vorschnell urteilen, sagen können, dass die Umstellungen von Don Jackson vor der Partie, Früchte trugen. Schließlich war es eine neuformierte Sturmreihe, die da traf. Andererseits aber waren es vor allem die Aufmerksamkeit, Konzentration und Kompromisslosigkeit, mit der die Eisbären beim Spiel vor 3766 Zuschauern in der Ingolstädter Saturn-Arena zu Werke gingen, die ihren Erfolg als eher ungefährdet aussehen ließen. Rich Chernomaz, dessen Team es nur knapp mehr als sechs Minuten schaffte, das Spiel unentschieden zu gestalten, meinte denn auch hinterher etwas übertrieben: „Wir hatten kaum eine Chance zu gewinnen heute.“
Trotzdem spielten die Eisbären auch nach dem Ausgleich in Minute 8 ruhig und einfach weiter. Im Unterzahl-Forechecking zum Beispiel gewann TJ Mulock den Puck in Minute 14 und schoss zum 2:1 ein. Constantin Braun schlenzte die Scheibe einfach mal aufs Tor und hatte beim 3:1 auch ein wenig Glück, dass der Puck Ingolstadts Keeper Gordon durchrutschte.
Beim 4:2 zeigte sich die vierte Reihe der Berliner erfolgreich. Sven Felski traf im Nachschuss. Ebenso wichtig waren die Treffer vier und fünf des EHC. Zuerst legte Richie Regehr von hinterm Tor für Darin Olver davor auf, dann tat Frank Hördler nach tollem Einsatz selbiges für eben jenen Regehr.
Letztendlich fuhren die Hauptstädter also verdient drei Punkte ein und machten sich am Samstag auf den Weg nach Wolfsburg, wo neun Tage nach der 2:5-Niederlage am 25.11.2011 die Revanche ansteht. Am Sonntag um 14.30 Uhr treffen die Eisbären dann in der nächsten Finalneuauflage auf die Grizzly Adams. Sicher wäre es dann auch nicht verkehrt, wenn die Bären das erste Tor der Partie erzielten.
Die Statistiken zum Spiel bei del.org!

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